Samstag, 26. April 2008

Quiz: Überlegene Einkaufsintelligenz und Ihre Grenzen

Der Mann. Obwohl in vielerlei Hinsicht sicherlich nicht perfekt und durchaus mit elementaren Fehlern behaftet, hat er dennoch eine unabstreitbare Fähigkeit. Die Rede ist an dieser Stelle von seiner zweifellos unübertroffenen "Einkaufsintelligenz". Diese drückt sich klassischer Weise dadurch aus, dass es einem Mann möglich ist, nachdem er sich überlegt hat welche Besorgnisse er zu tätigen hat, in die ihm zuvor bekannte und nächst gelegene Shopping Mall zu gehen und dort zielgerichtet und in einem Rekordverdächtigen Tempo, seinen Einkauf zu erledigen.

Speziell bei Lebensmitteleinkäufen geht er, was die Reihenfolge angeht, durchaus dynamisch vor. Jedoch stets nach einem zeitlich hoch optimierten Muster. Temporäre Hindernisse, zum Beispiel in Form von Frauen welche an der Probiertheke stehen und dabei mit Ihren Einkaufswagen Fußballfeld große Korridore blockieren, werden fachmännisch umschifft.

Es gibt bisher lediglich zwei bewiesene Möglichkeiten wie er in diesem Prozess gestört bzw. ausgebremst werden kann. Möglichkeit 1 ist das mitführen von Kindern. Diese bringen mit Ihren unkontrollierten Einwürfen nach Dingen die sie vermeintlich unbedingt brauchen, selbst den noch so zeitoptimierten Plan eines Mannes durcheinander. Sehr beliebt ist auch das Scanner Spiel, bei dem das "Junge" mit nahezu unübertroffener Ausdauer schauen muss, ob die Preise der Lebensmittel auf den dafür vorgesehenen Schildern auch wirklich stimmen. Dabei wird exakt ein Stück Lebensmittel aus dem Wagen genommen und zum nächstgelegenen Kundenscanner gebracht, um dort aufgeregt auf den aufblitzenden Preis zu schauen. Dieses Spiel lässt sich zur Freude des Mannes nahezu unendlich oft wiederholen. Und die zweite Möglichkeit ist ein Frau. Wahrscheinlich genetisch bedingt (Jäger und Sammler), grast Sie die Einkaufsregale wie Beerensträucher ab, stets auf der Suche nach einer besonders schönen Beere bzw. Lebensmitteln die so eigentlich nicht benötigt werden. Fragt man Sie danach, bekommt man meist nur komische Antworten zu hören. Ein Standard ist hier wohl: "Ich will ja nur mal schauen". Es ist wohl unnötig zu erwähnen das dieses verhalten so tief im Genpool verwurzelt ist, dass es sinnlos erscheint an dieser Stelle auf Besserung zu hoffen.

Überlegene Einkaufintelligenz. Ja, etwas worauf es sich wirklich lohnt Stolz zu sein. Ein Gedanke der beim nächsten Herrentag durchaus Erwähnung finden darf.

Der Titel diese Artikels lautete nun aber "Überlegene Einkaufsintelligenz und Ihre Grenzen". Von welchen Grenzen ist hier also die Rede? Ich rede von der Situation in der ein Mann, nach dem aufstellen seiner Einkaufsliste, seinem Ihm stets vertrauten Supermarkt betritt und anfängt die gewünschten Lebensmittel schnell und wie schon so oft erwähnt "optimiert" aus den endlosen Gängen zu holen und mit einem mal abrupt stehen bleibt. Globaler betrachtet wird man feststellen das in dieser Situation meist mehrere dieser Individuen absolut irritiert in den Gängen verharren.

Doch was ist passiert??

An dieser Stelle bin ich gespannt auf eure Theorien und Anmerkungen.

Sollte jemand von euch richtig liegen, wird dieser natürlich (sofern dies erwünscht) namentlich Erwähnung finden.

Freitag, 18. April 2008

Welcome to Sevilla (Spain)


Sevilla. Eine kleine süße Stadt im meist sonnigen Spanien. Eine Stadt in der das Leben ein kleines bisschen langsamer läuft als in unseren Breiten. Um so interessanter ist es, dass genau hier eine Konferenz, der sich so rasend schnell entwickelnden IT, statt findet. 2700 Teilnehmer aus dem EMEA (Europe, Middle East & Africa) Raum welche durch den Veranstalter mit allem verwöhnt werden was dieses Land zu bieten hat und das bei angenehmen 24 Grad. Ich muss sagen es gibt schlechtere Wege Wissen vermittelt zu bekommen.

Es ist 9.30Uhr und getreu dem Motto "Morgens halb 10Uhr in Deutschland.. äh Spanien", trinke ich gerade einen Kaffee der auch wirklich seinen Namen verdient und genieße eine zart duftende Teig Köstlichkeit. Zu schade das diese Woche schon wieder zu Ende ist. Es war wirklich ein Erlebniss und ich kann jedem einen kurzen Besuch in dieser wunderschönen und alten Stadt Sevilla empfehlen.

Es geht weiter... eine spanische Schönheit bringt mich nun zu meiner nächsten Veranstaltung.

Greetings from Spain

Freitag, 11. April 2008

Bin dann mal weg..

.. ins hoffentlich wunderschöne und sonnige Sevilla (Spanien). Mein Flieger geht Sonntag Morgen und laut Plan werd ich dann Freitag Nacht wieder zurück kommen. Vielleicht bring ich euch ein paar Bilder mit, welche ich dann selbstverständlich hier veröffentlichen werden ;)

Bis dann
CBS

Freitag, 4. April 2008

Computer haben ein komischen Humor

Was für ein Tag. Obwohl kürzlich noch umfangreich Medizinisch untersucht und für Kerngesund erklärt, so fühle ich mich heute doch ganz anders. Kurz gesagt: Ich fühle mich alt.

Der Tag begann mit einem nervenaufreibenden Kampf zwischen meinem Wecker und mir. Was soll ich sagen: Ich hab leider verloren. Fern jeder Motivation und Begeisterung startete ich also ins Büro und bekam meinen ersten Schock als sich die Kaffeemaschine, Ihres guten Rufes der Zuverlässigkeit, entledigte. Nach Sekunden des Unterdrückens eines verschlafenen Panikgefühls und der Abwägung von Alternativen, beruhigte ich mich mit dem Wissen das es noch andere Kaffeemaschinen in unserem Hause gibt. Zwar würde dieser nicht so gut schmecken aber das war jetzt egal. Ich brauchte Kaffee und die normalen Adrenalinstöße, welche meinen Körper normalerweise auf dem Weg zur Arbeit, aufgrund schwerer Inkompetenz Kölner Verkehrsteilnehmer, durchfluten, fehlten an diesem Morgen auch.

Ein komischer Morgen. Aber nichts was ein Kaffee und ein guter Joghurt zum Frühstück nicht wett machen könnte. Aber so sollte es nicht kommen. Mit anflügen von leichter Vorfreude begab ich mich zu dem Kühlregal des nahen Supermarktes um mir den favorisierten Joghurt meiner Wahl zu schnappen und.... Er war ausverkauft. Mein Joghurt war nicht da. Ein große Leere erfüllte mich. Ich bin mir nicht ganz sicher ob es an dem leeren Regal lag oder meinem Magen aber ich fühlte mich schlecht. Der Tag war gelinde gesagt im Ar**h und das schon um 9Uhr morgens.

Alles was jetzt noch kam konnte nichts mehr ändern. Der einzige Hoffnungsschimmer den ich noch hatte war das abendlich Sportprogramm, welches doch ein gewisses Maß an Glückshormonen im Körper frei setzen sollte. Also schleppte ich mich zur örtlichen Fitnesshalle und stellte mich aufs Laufband. Schon nach den ersten Minuten stellte ich fest das mein Kniegelenk quietschte. Ja, es quietschte!!! Ich fand das gar nicht lustig dennoch setzte ich mein Training pflichtbewusst fort. Doch das eigentlich erschreckende war die Meldung oder besser gesagt das Symbol, welches auf einmal auf dem Display des Laufbandes erschien (siehe Bild).

(zum vergrößern anklicken)

Es reicht !!! Ich muss mir nicht noch von einem Laufband sagen lassen das meine Gelenke Öl brauchen !!!

- Trainingsprogramm abgebrochen -

Freitag, 28. März 2008

Frühjahrsputz

Es ist Frühling... Zugegeben, es ist noch etwas kalt und es regnet und schneit alle Nase lang. Und so richtig blühen will auch noch nix. Dennoch, es ist Frühling. Zumindest wurde er ausgerufen. So lese ich das der Meteorologische- wie auch Astronomische Frühlingsanfang schon begonnen hat. Nur will sich scheinbar die Natur nicht so richtig an unseren Zeitplan halten. Aber das soll auch nicht das Thema sein !! Wie immer im Frühling steht der alljährlich, lang ersehnte und anscheinend nicht vermeidbare Frühjahrsputz an. Wahrscheinlich genetisch bedingt verwandelt sich die noch so unordentlichste Frau in einen wahren Putzteufel und fängt an den Bau zu säubern. Wie das genau aussieht brauche ich wohl hier nicht zu beschreiben. Ein jeder hat dies schon von früher Jugend an beobachten können und jedes Kind weiß das, wenn es nicht unbedingt in das Visier des Frühjahrsputzers geraten möchte, sich schnellst möglich aus dessen Reichweite begeben sollte.

Auch unter Männern soll dieses Wahnhafte Putzverhalten schon beobachtet worden sein. Meiner Meinung nach stellt dieses atypische Verhalten allerdings ehr eine "Nachahmung" dar, welches durch unsere noch rudimentär erhaltenen Grundinstinkte ausgelost wird.

Wie auch immer. Obwohl ich mich selbst naturgemäß nicht zu den Frühjahrsputzern zähle, so möchte ich trotzdem in Ihrem Sinne diesen Blog etwas "ausputzen" und den Frühling(möge er endlich kommen) willkommen heißen. Daher habe ich, wie man unschwer erkennen kann, einen neuen Look für diesen Blog ausgewählt. Ich hoffe er findet Zustimmung und wird, durch hinterlassen vieler Kommentare zu den nächsten Themen, ausreichend gewürdigt.

In diesem Sinne...


Dienstag, 25. März 2008

Neues von der Löffelfront...

Unbestätigten Meldungen zufolge sind mehrere Löffelsichtungen gemeldet worden. Nach Angaben unzuverlässiger Kreise, wurden mehrere Löffel bei konspirativen Treffen in unbekannter Gruppenstärke beobachtet. Wo und wann diese Ansammlungen beobachtet wurden steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest.

Der Löffelnotstand beschäftigt nun seit einiger Zeit Mitarbeiter der ABC GmbH(Name durch die Redaktion geändert). Während das mittlere Management sich vor kurzem noch nicht dazu äußern wollte, scheint sich hier ein Wandel abzuzeichnen. Wie bis jetzt durchgesickert ist, stößt der Mangel an qualifizierten Löffeln auch in der Führungsebene auf immer mehr Unmut. Derzeit werden weitreichende Lösungsansätze scharf diskutiert. Auch hier ließ man sich bei den verantwortlichen Stellen jedoch derzeit nicht zu einem Kommentar Bewegen.

Wie es weiter geht in dieser Krise erfahren Sie wie immer hier auf: Chaser's Ride

- Chaser's Ride .. Sachlich recherchiert und härter als die Wahrheit -

Donnerstag, 20. März 2008

Eier, Eier, Eier...

Ostern steht vor der Tür. Und obwohl ich mich nicht zu den Leuten zähle die eine große spirituelle Ader Ihr Eigen nennen, so freue ich mich natürlich trotzdem über die zusätzlichen freien Tage. Die Anhänger der Buchreligionen feiern die Auferstehung Ihres "Erlösers", Anhänger oder "Fans" von Naturreligionen ergötzen sich an Ihren Frühlingsfeiern und dem alljährlichen Osterfeuer und dem Rest ist es kurz gesagt egal, freuen sich aber sicherlich auch über die freien Tage. So haben also die meisten Pläne was Sie die nächsten 4 Tage machen werden, genau wie ich auch.

Nur leider bringt genau das auch seine Probleme mit sich. Worauf ich mich jetzt schon freue, wird der Osterliche Verkehrsterror sein. Quasi ein kompletter Stillstand auf den Straßen Deutschlands, wo doch jeder aber irgendwo hin will. Ein Land legt sich selbst lahm. Wir brauchen keine Bahn- und ÖPNV Streik oder gar schlimmeres. Nein, wir brauchen nur ein paar Feiertage. Ein tolles Phänomen. Aber wie auch immer. Ich kann daran nichts ändern. Ich bin sogar selbst ein Teil des Problems. Aber das ist nicht schlimm.

Was mir viel mehr zu schaffen macht sind diese Ostereier !!! Ich rede von diesen kleinen Schokoeiern die überall herum liegen. Und ständig kommt jemand und ermuntert zum fleißigen Naschen. Zu doof wenn man seit kurzem diesen kleinen leckerein Abstinenz geschworen hat. Ich gebe zu die Verlockung ist groß, doch noch kämpfe ich.

Ostern ein Fest der Freude und des Miteinanders... Welch Ironie !!

Mittwoch, 5. März 2008

Die Löffel Problematik..

Obwohl unser Bürogebäude nicht unbedingt zu den Größten zählt, so bietet es trotzdem Platz für mehrere "kleinere" Großraumbüros, verteilt über mehrere Etagen sowie 2 Küchen. Baubedingt befinden sich diese im Erdgeschoss und im obersten Stockwerk des Gebäudes. Um die Frage vorweg zu nehmen: ich sitze genau dazwischen. Nun hat es sich etabliert das ich morgens, nachdem ich im Büro angekommen und meinen Arbeitsplatz bezogen habe, erstmal den weg (10m) zum nächst gelegenen Supermarkt beschreite und mir dort meinen morgendlichen Joghurt und vielleicht noch einen Banane dazu, kaufe. Nachdem dies geschafft ist, führt mich der weg nun in eine der besagten Küchen um mich mit dem Tagesequipment wie Tassen und Löffel zu versorgen um dann einen angenehmen Start in den Tag zu zelebrieren.

Und hier liegt auch schon der Hund begraben. Es gibt keine Löffel !! Jedenfalls meistens nicht. Nicht das die Firma notorisch unterversorgt wäre oder die Kollegen den Vorrat an Löffeln schon am frühen Morgen plündern würden. Nein, sie sind einfach weg. Nur wo sind Sie hin?

Ich bin der Sache nachgegangen und hab auch mehrere Beobachtungen mit wissenschaftlicher Präzision durchführen können. Als erstes führte mich der Weg in unsere zweite Küche im obersten Geschoss. Für einen Löffel sicherlich eine weite Strecke, aber die Neugier trieb mich an. Und schließlich musste ich ja meinen Joghurt irgendwie verzehren ohne dabei wie ein 2 jähriger auszusehen. Was ich jedoch feststellte war sehr ernüchternd. Auch hier gab es keine Löffel. Doch wo waren sie alle hin? Eine Frage die immernoch ungeklärt ist. Was ich jedoch feststellte ist, dass die Tassen, welche in gleicher Zahl vorhanden sind, von der unteren Küche zyklisch nach oben wandern. Und nachdem sie gebraucht sind, durch das Reinigungspersonal wieder gleichmäßig auf die 2 Küchen verteilt werden. Das komische ist jedoch das die Mitarbeiteranzahl auf allen Etagen nahezu gleich sind. Wieso also wandern die Tassen von unten nach oben und wo sind die Löffel hin?

Nun habe ich die Untersuchung seit mehreren Wochen durchgeführt und komme zu folgenden Zwischenergebnissen: In der Ausgangsituation befinden sich gleich viele Löffel auf beide Küchen verteilt. Im Laufe der Zeit findet eine vertikale Löffelwanderung statt welche der Tassenwanderung zuvorkommt. Und obwohl gebrauchtes Geschirr täglich gereinigt wird, so verschwinden dennoch alle Löffel unabhängig von den Tassen, welche immer zu finden sind. Und ab einem gewissen Zeitpunkt befinden sich wieder alle Löffel gleichmäßig verteilt, in beiden Küchen, wieder.

Obwohl dieses Phänomen durchaus faszinierend ist, so ist es doch auch sehr ermüdend. Vielleicht liegt es auch an der ständigen Suche nach den Löffeln. Ich fühle mich jedenfalls wie ein Elefant der jahreszeitlich bedingt hunderte von Kilometern durch die Savanne laufen muss, um das nächste Wasserloch ...äh Löffel.. zu finden. Doch ich gebe nicht auf. Ich werde sie finden... Überall !!!

Dienstag, 26. Februar 2008

Fahrer gesucht

Kann irgend jemand diesen Fahrer identifizieren??

Ich kann es jedenfalls nicht. Nein, dieses Bild ist nicht durch den Scanvorgang so schlecht geworden. Auf dem amtlichen Brief, auf dem dieses Foto abgedruckt wurde, ist es genauso unscharf.

Zum Schutz vor eventuellen fehlerhaften Beschuldigungen gegenüber Dritte, bitte ich um keine Mutmaßungen im Kommentarfeld !!!

Montag, 25. Februar 2008

Dick Cheney erklärt den dritten Weltkrieg

Ja, es ist wieder soweit. Ich bin mal wieder in der Republik unterwegs. Und diesmal hat es mich nach Mainz verschlagen. Ich würde ja gern behaupten ich hätte mir die lokalen Sehenswürdigkeiten angeschaut und mich mit den Menschen unterhalten, doch leider ist dem nicht so. Ich sitze mal wieder bei einem großen blauen Prokapitalistischen Konzern mit 3 Buchstaben im Logo, dessen Perfekt trainierte Angestellte mich mit Marketinganglizismen berieseln das es nur so kracht. Zur Auflockerung macht ab und an einer der Referenten einen Witz der selbst mit größter Mühe, nicht als dieser zu erkennen ist. Da stellt sich für mich natürlich die Frage ob nur ich diese Beiträge zur allgemeinen Belustigung nicht verstehe oder ob es noch anderen so geht. Ich erwische mich dabei, wie ich mich mit Fragen quäle wie zum Beispiel: ob es sich dabei vielleicht um Konzerninterne Codes handelt die ein externer Mitarbeiter einfach nicht verstehen kann, auch wenn er sich noch so bemüht. Nachdem ich mich vergewissere das mein Sitznachbar auch ein interner Mitarbeiter des besagten Unternehmens ist, beschließe ich ihn zu fragen warum er denn gelacht hätte. Die Antwort bringt mich zum erstaunen. Er antwortet mir in einer fast schon zum Gruseln, ehrlichen Art und Weise: er hätte nur so gelacht. Die anderen täten dies ja auch und es wäre wohl ein lustiger Anlass gewesen. Ich bin sprachlos... Nicht das ich irgendwas zu erzählen hätte. Ich bin ja schließlich zum zuhören da. Dennoch, das ganze gibt mir doch sehr zu denken !!!

Währenddessen wechselt der Referent. Vorne steht nun ein Amerikaner. Jemand aus Colorado falls diese Information wichtig ist. Er spricht schnell, undeutlich und ohne Pause. Es ist nicht so das man ihn nicht verstehen könnte, schließlich ist das Vokabular bekannt. Nach Dutzenden solcher Veranstaltungen stellt man leicht Fest das auch im Fremdsprachigen Vorträgen doch immer wieder das gleiche.... nennen wir es: "Marketing Bla Bla" gesprochen wird. Aber trotzdem fällt es mir nach und nach schwer ihm zu folgen. Ich merke wie ich müde werde. Es muss an der Luft in diesem Raum liegen. Es ist immer die schlechte Luft bei solchen Veranstaltungen!!! Jeder weiß es und trotzdem tut niemand was dagegen. Meine Blicke und Gedanken schweifen durch den Raum und plötzlich wird mir schlagartig bewusst, dass niemand mehr ihm wirklich zuhört. Unser Dick Cheney Double könnte den dritten Weltkrieg proklamieren und niemand bekäme es mit. Er hört auf zu sprechen und alle Wachen schlagartig auf und Applaudieren. Eine gruselige Szene...

Montag, 18. Februar 2008

Der Diätenwahn

Nein, alle politisch interessierten Leser muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen. Ich werde mich nicht über den Lohn unserer Obrigkeit auslassen, welcher sicherlich nicht nur in jeder Eckkneipe zu hitzigen Diskussionen führen kann. Mir geht es heute in der Tat um die Welt der progressiven Gewichtsreduktion. Stets müde belächelt gab es kaum ein Thema welches mehr an mir vorbei gegangen ist, wie dieser, anscheinend jede Gesellschaftsschicht durchdringende, Schlankheitswahn. Ich möchte natürlich klar stellen das ich schon ein wenig darauf geachtet habe wie mein äußerliches Erscheinungsbild aussieht aber ich bin nie exzessiv irgendwelchen Schönheitsidealen hinterher geeifert und daran wird sich auch nichts ändern.

Trotzdem muss ich mir eingestehen das sehr viel Arbeit, ungesunde Ernährung und ein wenig Freizeitfaulheit mich dazu verleitet haben mein "normales" wöchentliches Sportprogramm etwas schleifen zu lassen. Und so kam es wie es kommen musste und das persönliche Zielgewicht konnte nicht gehalten werden. Für viele Personen ein Grund in tiefe Depressionen zu fallen, für mich der Zeitpunkt etwas zu ändern. Und so beglücke ich das hiesige Fitness Haus nun fast täglich.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Diätenwahn !! Neben den bereits erwähnten sportlichen Aktivitäten erklärten mir die Fitness Gurus das auch eine gewisse Ernährung unabdingbar für ein schnellen und optimalen Erfolg sei. Ein Umstand der mir durchaus bewusst war und ist. Doch wie macht man es richtig?? Muss ich mich jetzt wirklich mit dem leidigen Thema Ernährung ernsthaft beschäftigen?? Muss ich mich auf das Niveau eines "Bunte" Lesers begeben und mir die Vorzüge von Blitz und Null Diäten zu gemühte führen?

Ich denke nicht!! Das muss auch anders gehen. Und so beschäftige ich mich nun seit Tagen mit Ernährungspyramiden, -abstimmungstabellen, Gewohnheitsanalysen und Nahrungsinhalten. Es ist unglaublich!!! Und so langsam wird mir auch klar wieso meine Lieblingsmitbewohnerin welche bekennende Dauerdiäteren(gibt’s das Wort?) ist auch immer 5h vor einem Kühlregal im hiesigen Supermarkt verbringen kann.

Der Diätenwahn…. Und ich bin mitten drin. Ja, so sind sie die höheren Ziele. Es geht scheinbar nicht ohne Opfer. „Doch ich bleib Tapfer“, sprach er und biss in sein Salatblatt.

Donnerstag, 31. Januar 2008

Montag, 21. Januar 2008

Der Mülltonnen - Blues

Es ist Montag. Nicht nur das dieser Tag den Beginn einer neuen Woche einläutet, so ist es auch der Tag vor Dienstag. Dem einen gleich, dem anderen ein weiterer Tag den er freudig Arbeiten gehen darf. Aber für mich ist es der Tag oder besser gesagt der Morgen an dem meine "Freude" über die Lakaien der Stadt Köln nahezu ins Unermessliche wächst.

Es ist der Tag des Mülltonnen Blues.

Jeden Dienstag um 7.10Uhr sind 5 Eiserne Jungs der Stadt Köln bzw. im Auftrag derer unterwegs und kümmern sich um die Entsorgung des gemeinen Hausmülls. Und jeden Dienstag um 7.10Uhr klingelt es an meiner Tür. Ich betone an meiner !!! Und ja, ich habe alles probiert um dieser Folter zu entgehen. Ich hab es ignoriert(es klingelte weiter), ich hab freundlich mit den Herren gesprochen, meinen Respekt für Ihre Arbeit zum Ausdruck gebracht und Sie gebeten das sie doch jemand anderen im Haus wach machen sollen, ich war sogar mal unfreundlich. Nichts hat geholfen. Sie klingeln immer bei mir !!! Und für alle die sich jetzt fragen wann ich denn so im allgemeinen aufzustehen pflege: Um 7.35Uhr.

Gut, der ein oder andere sagt sich vielleicht das diese 25 Minuten nicht unbedingt schlimm wären und wenn es sich um einen Termin im laufe des Tages handeln würde, so würde ich dem mit Sicherheit zustimmen. Aber hier ist es schlimm!! Es geht hier ums Prinzip. Es geht um meine 25 Minuten. Meine 25 Minuten Schlaf die mir jeden Dienstag geraubt werden. Wenn ich das mal hochrechne sind das bei 52 Wochen im Jahr ziemlich genau 1300 Minuten. 1300 Minuten der schönsten Träume die mir verloren gehen. Und wer sich mal eine Wissenschaftliche Sendung zum Thema Schlaf angeschaut hat weiß, dass man immer in den letzten Minuten einer Nacht richtig Träumt und das in wenigen Minuten Schlaf sich dutzende Träume abspielen können. 1300 Minuten pro Jahr die mir die Stadt Köln schamlos raubt. 1300 Minuten seelischer Grausamkeit.

Und morgen ist es wieder soweit. Punkt 7.10 Uhr und diese Pünktlichkeit ist fast schon bewundernswert, wird es an meiner Tür klingeln. Und wie jedesmal, wenn sich der Orange gekleidete Mann im Auftrag der Stadt Zugang zum Haus verschafft hat, wird ein rhytmischer Laut durch das hellhörige Treppenhaus hallen mit den anmutigen Worten:

"Dankeeeee, binnnnnnnnn drinnnnnnnnnnnnnn"

Der Mülltonnen Blues

Montag, 14. Januar 2008

Immer wieder Sonntag

Es ist Sonntag. Und nachdem ich am gestrigen Tag schon freiwillig um 7.30Uhr aufgestanden bin um dem Snowboard fahren in einer künstlich erschaffenen Winterlandschaft zu frönen, habe ich mir die Freiheit genommen und heute bis 14 Uhr geschlafen. Ein tolles Gefühl, was nur noch mit einem noch so tolleren Frühstück abgerundet werden kann. Alles was dazu fehlt sind ein paar Brötchen.

Es ist Sonntag. Ich pack mich warm ein und gehe los. Das Wetter ist toll. Wolkenfreier Himmel und schön Kalt. Wie es eben sein muss im Winter. Schnee fehlt noch. Aber man soll ja nicht zu viel verlangen.

Es ist Sonntag. 14 Uhr und der Bäcker hat keine Brötchen mehr. Ich bin enttäuscht !!

Donnerstag, 10. Januar 2008

Ein Tag dieser Tage...

Dienstag 8.01.08:
Gestern war es wieder soweit... Es war wieder einer dieser Tage. Jeder kennt Sie, jeder verdrängt die Erinnerung an Sie und doch kommen Sie immer wieder.... Ja, DIESE TAGE
Eigentlich verlief der größte Teil des Tages recht ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.
Frustrations Level: 0
Mal davon abgesehen das mir 2 mal der Kaffee umgekippt ist und ich auf dem Weg zum Mittagstisch völlig unvorbereitet in eine Pfütze getreten bin, welche eine komplette Flutung meines Schuhs zur folge hatte.
Frustrations Level: 1
Aber es waren genau diese Anzeichen, die ich wohl hätte ernst nehmen müssen. Es wäre wohl sicherer gewesen sofort alles stehen und liegen zu lassen und ohne Umwege nach hause zu fahren. Aber nein, so ein Mensch bin ich nicht. Soooo leicht gebe ich nicht auf.. Verdammt!!

Aber weiter zur Geschichte: Nach getanem Arbeitswerk bewegte ich mich zur Post um dort ein Päckchen abzuholen, welches dort wohl schon länger als 7 Werktage auf mich dahin vegetierte. Die Chance war nicht sehr groß das es noch auf mich wartete. Es war mehr so das man davon ausgehen konnte das ein übereifriger und pflichtbewusster Postangestellter sofort nach 7 Tagen das Päckchen ordnungsgemäß zurückgeschickt hat, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Angekommen begann die Suche nach einem Parkplatz welcher sich eindeutig nicht zu Zeigen wagte. Kurz entschlossen stellte ich mich also aufs Eck ins Halteverbot. Rein in die Post und Zielgerichtet auf den nächsten Postbeamten... So war der Plan. Was ich Vorfand war ein Schlange von 20 Mann.
Frustrations Level: 2
Nagut, "nicht die Nerven verlieren" hieß das Motto.

Nachdem ich nun 15 Minuten wartete kam die Stunde der Wahrheit. Und wer hätte es gedacht: Das Päckchen war weg. Na toll.. Was soll's. Ich wusste ja nicht einmal von wem das Päckchen überhaupt war. Also ab nach Hause und vorher noch Einkaufen. Am Auto angekommen, stellte ich fest das ich ein Knölchen bekommen hatte. "Warum auch nicht !! In jedem Fall berechtigt!!!" versuch ich mir einzureden. Und ich stelle mir ungewollt die Frage wofür ich nochmal da war ?! Ich finde leider keine sinnvolle Antwort. Es kreisen Gedanken durch mein Kopf, ob ich vielleicht vors Rathaus fahren sollte, laut Hupen und 15 Euro aus dem Geldbeutel nehmen und sie öffentlich verbrenne.
Frustrations Level: 4

"Gott Sprach: Lächle, sei froh, es könnte Schlimmer kommen !!!"

"Ich lächelte, ich war froh und es kam Schlimmer"

Zu hause angekommen, packte ich die Einkaufskisten zusammen und lud meine Mitbewohnerin ins Auto um dann schnell Einkaufen zu fahren. Wir betraten das Land der unbegrenzten Einkaufsmöglichkeiten und schwups war meine Mitbewohnerin verschollen.
Frustrations Level: 5
Nach etwa 20 Minuten war ich für meinen Teil fertig und begab mich nun auf die Suche nach meiner Begleitung. Und man sollte es nicht glauben, aber nach weiteren geschätzten 20 Minuten konnte ich Sie finden. Nun stand noch der letzte Teil auf dem Plan: Einkauf für den WG - Haushalt. Waschmittel, Taschentücher, Duschbad und andere Dinge standen auf dem Programm. Und es ging wieder los: Ich suchte mir ein Duschbad aus, packte es in den Korb. Danach ging's zum Waschmittel rüber und ich bekam zwei 5 Liter Packungen Flüssigwaschmittel, welche zur Auswahl standen, in die Hände gedrückt. Während meine Mitbewohnerin sich freudig darüber aussprach wie schön das Rosa des Waschmittels doch wäre, wurden mir die Arme schwer und aus der Not fing ich an die beiden Packungen an meinem Gürtel ab zu stützen. Nach getroffener Auswahl, stellte ich gewählte Packung in den Wagen und sah die Katastrophe. Ein großer ROSA Streifen von Flüssigwaschmittel zierte meinen schwarzen Pullover....

AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH
Frustrations Level: 7
"Tief durchatmen". "Und verdammt, warum ROSA"."Atmen!!!"."Zur Kasse und dann RAUS aus diesem SCH.... Laden. Hier Kauf ich Nieeeeeeeeee wieder !!!!" Ab jetzt folgten die Ereignisse Schlag auf Schlag. - 20 Minuten an der Kasse stehen.
Frustrations Level: 7,5
Der Marktanbieter stellt für eine Stunde Kostenfrei Parkplätze zur Verfügung. Ich entwertete also brav mein Ticket an der Kasse und wir begaben uns zum Lift in die Tiefgarage. Während der Fahrt sehe ich ein Schild auf dem Steht:"Vor Abfahrt Parkticket entwerten". Ich Belächle es leicht in dem Glauben das die gute Frau an der Kasse das ja schon gemacht hat. Doch Trotzdem trieb mich etwas zu einem der vielen Automaten. Ich steckte die Karte in den Protzig wirkenden Automaten und erwartete freudig die Ausschrift: "Parkkarte entwertet. Gute Fahrt". Doch was ich zusehen bekam war nur ein: "Parkzeit 1h 6 Minuten - 1.30€"
Frustrations Level: 8
Ich wollte schnell Einkaufen !!! SCHNELL !!!! Und nicht noch Parkgebühren zahlen !!!
Frustrations Level: 9
Am Auto angekommen begann ich das gekaufte fachmännisch in den Einkaufskorb zu packen und stellte nach der Hälfte fest, dass das eben gekaufte und wohlriechende Duschbad einen defekten Verschluss hatte. Tomaten aller DUSCHDAS
Frustrations Level: 10
Nachdem ich ziemlich Gefühllos den Kofferraum beladen hatte brachte ich den Wagen weg, stieg in das Auto und fuhr zu Ausfahrt. Dort angekommen übergab ich die Parkkarte dem gierig ausschauenden Schrankenautomat welcher mir ziemlich emotionslos die Worte: "Parkkarte unbekannt" entgegen brüllte.
Frustrations Level: --
(nicht messbar)
Ich bin mir nicht mehr ganz so sicher ob ich zu diesem Zeitpunkt noch kochte vor Wut oder in eine ehr letargische Stille verfiel..

Wir schreiben den 08. Januar des Jahres 2008 und ich habe meinen SCH....... Tag hinter mir. Gott sei Dank !!! Jetzt kann der Rest des Jahres kommen...