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Dienstag, 13. April 2010

Konsequenzen

6 Monate ist es her.... 6 Monate seit ich das letzte mal aktiv Sport getrieben habe. Der Grund: Eine Mischung aus selbstauferlegtem Lernzwang für meine Theorieprüfung, dem persönlichen Rekordversuch möglichst viele Kilometer auf Deutschen Autobahnen zu verbringen, sowie der zuckersüßen & verlockenden Ablenkung durch eine wundervolle Frau.

Und trotz aller guten und auch schlechten Gründe, warum ich nie Zeit dafür hatte, hab ich mich nun durchgerungen und wieder angefangen. Und was soll ich sagen: Ich wollte es ruhig angehen lassen !!! Ein bißchen hiervon, ein bißchen davon, eben erst einmal wieder eingewöhnen!! So war der Plan...

Ich kam, fing an, stellte mich zwischen durch auf die Waage.... und ich machte ALLLLLLES. ABER AUCH WIRKLICH ALLES!!!!

6 Monate kein Sport und das Ergebnis: 6 Kg mehr auf Waage. Jetzt schmerzen die Muskeln und ich kann nur erahnen wie es mir morgen ergehen wird. Und die Konsequenz aus dieser Geschichte?

Es gibt heut SALAT!!!!

Donnerstag, 19. November 2009

Rückfall

Es ist etwas passiert! Etwas was mir schon lange nicht mehr passiert ist! Und ich glaube es ist ein Zeichen....

Es ist Donnerstag und ein, für meine Begriffe, Ereignisloser Tag neigt sich langsam dem Ende. Obwohl wir November haben und die Temperaturen der Jahreszeit entsprechend niedrig sind, gab es heute einen nahezu wolkenlosen Himmel mit einem atemberaubend schönen Sonnenuntergang. Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich mich in ein Flugzeug gesetzt und wäre der Sonne hinter her geflogen, nur um ein paar Minuten länger diesen Anblick genießen zu können. Ich war wirklich entspannt!! Ich ging aus dem Büro, setzte mich in mein Auto und trat den relativ kurzen Heimweg an und malte mir in Gedanken aus, was ich den Rest des Tages so anstellen könnte. Nach nicht einmal 2 Minuten erreichte ich eine relativ unspektakuläre Kreuzung zweier Nebenstraßen und einer Hauptstraße. Ich sollte zuerst erwähnen, dass ich seit 5 Jahren in dieser Stadt wohne. Und es stellte sich im laufe der Jahre heraus, dass ein Nutzen der Nebenstraßen (Schleichwege) ein deutlich schnelleres und entspannteres erreichen jeglicher Ziele zur Folge hat. Und so fuhr ich auch dieses mal eine entsprechende Route. Doch irgendwas war heute anders. Schon heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit wunderte ich mich über diese ungewöhnlich hohe Verkehrsdichte auf diesen kleinen Straßen, aber das tat ich als Zufall ab und ließ mich von den 10 Minuten Verspätung nicht weiter beunruhigen. Doch jetzt war es genauso!! Ich fuhr aus der Nebenstraße heraus an die Kreuzung und hielt zur eigenen Verwunderung ordnungsgemäß an einem Stopschild. Und als hätte man es extra für mich bestellt, taten die Kölner das, was sie meiner Meinung nach am besten können: Sie fuhren aus allen Richtungen auf gemeinsam auf die Kreuzung und verkeilten sich somit Bilderbuchhaft in einander. Nicht das von vornherein klar gewesen wäre, dass ein Befahren der Kreuzung unmittelbar dazu geführt hätte, aber nun war es eben so. Und ein Fortkommen wäre nur möglich, sobald einer der Kandidaten auf sein Ordnungsgemäßes Recht der Vorfahrt verzichten würde. Aber wie jedesmal war dies überhaupt nicht einzusehen, von keinem!!!

Ehrlich gesagt war es eine Situation, wie ich Sie schon sehr oft erlebt hatte und somit konnte ich auch nur meinen Kopf schütteln und warten, bis sich irgendeinem dieser Helden die Lösung offenbaren würde. Und eines war klar: Sollte dies geschehen, würde es trotzdem bedeuten das ein einsehen des vermeintlichen Fehlverhaltens, zu keiner Zeit erfolgen würde. Somit ist eine Wiederholung des Vorfalls nur eine Frage der Zeit. Aber wie schon gesagt, das alles habe ich schon oft erlebt und irgendwann gewöhnt man sich an das Unvermögen Kölner Verkehrsteilnehmer.

So stand ich nun als da, wartete und wartete und wartete und es amüsierte mich schon fast, wie sich kleine Teile des Knotens lösten und neue Akteure unvermittelt ihren Platz einnahmen. Irgendwann fragte ich mich, was wohl die Leute hinter mir von dem Schauspiel hielten und schaute entsprechend in den Rückspiegel.

Eine ungefähr 65-70 jährige Frau, in einem Knall roten Fiat Panda, sitzt Wild gestikulierend, hupend hinter dem Steuer und gibt mir durch eindeutige Handzeichen zu verstehen, dass ich fern jeder Vernunft, Logik und Regeln mich auch noch auf die Kreuzung stellen sollte. Und da passierte es...

Ich wurde innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde Wütend. Nein, mir platzte förmlich der Kragen!! Etwas, was mir schon sehr sehr lange nicht mehr im Kölner Stadtverkehr passiert ist!! Ich wurde richtig Sauer !!! Ich schimpfte, durchaus der Tatsache bewusst das es niemand hören könnte, gestikulierte Wild und machte der Damen deutlich, was ich von Ihr und Ihrer tollen Idee halten würde. Und je länger wir standen, um so wütender wurde ich auf diese Dame. Selbst beim schreiben dieser Zeilen merke ich einen deutlichen Anstieg meines Pulsschlages. Glücklicherweise löste sich der Knoten, auf die gleich unverständliche Weise wie er entstand, auch wieder auf. Ein Effekt der im übrigen in NRW auch auf den Autobahnen immer wieder zu meinem Leid und gleichzeitiger Faszination zu beobachten ist. Jedenfalls fuhr ich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit weiter und versuchte mich den Rest des Weges wieder abzuregen. Eine Unterfangen was mir zu diesem Zeitpunkt erstaunlich schwer fiel. >
Was soll ich sagen: Ich glaube das war ein Zeichen. So ging es mir oft als ich hier her Zog!! Und ich denke es will mir sagen: es ist an der Zeit weiter zu ziehen. Es ist langsam die Zeit gekommen das Land der bekloppten wieder zu verlassen. Ich bin gespannt....

Montag, 20. Juli 2009

Selbstwandel

Ich schäme mich! Jedenfalls ist mir danach. Nicht das ich einen kriminellen Ruf gehabt hätte oder mich als solcher je gefühlt hätte. Aber eine nüchterne Betrachtungsweise der Umstände hätten diesen Schluss wohl nicht ganz ungerechtfertigt zugelassen. Spätestens nach den Zeiten mit meinem geliebten Portal Data-Visions, der Vorwurf krimineller Energie zwielichtigen Handels sicherlich nicht unbegründet. Auch wenn ich dem aufs heftigste widersprechen würde !! Dennoch scheinen sich die Zeiten zu ändern oder zumindest ich mich. Data-Visions, mit seinen stets reichhaltigen und oft Top aktuellen Inhalten, existiert nicht mehr und auch dem fröhlichen " saugen surfen", wie man es in Insiderkreisen wohl tituliert, habe ich abgeschworen. Lediglich einige temporäre Rückfälle auf Streaming Portalen wie Kinobewegtebilder.to sind zu beklagen. Aber sonst muss ich mich als erstaunlich natürlich Legal bezeichnen. Ein merkwürdiges Gefühl, welches mir jedoch erst vor kurzem wirklich bewusst wurde.

Ich schäme mich! Ich habe mir eine Handvoll Songs auf Amazon© Legal für den Download gekauft und erfreue mich nun an diesen auf meinem, mit "DRM-Rechte Management" ausgestattetem, MP3 Player. Wie konnte es bloß soweit kommen oder anders gefragt: Wo führt das bloß hin. Ich überlege meine Stimme der Piratenpartei zu überlassen. Nicht aus Überzeugung. Nein, wohl er aus Reue !!


*Amazon ist ein eingetragenes Warenzeichen der 1998-2009, Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

Freitag, 3. Juli 2009

Im Jelobten Land

Da sitz ick hier um kurz nach zwee bei anjenehme 22Grad uffm Balkonnn von mene Elle und zisch jemütlich n'kleenet Berliner... So muss dit sein wenn man zurück inna Heimat ist!!

Freitag, 20. März 2009

Erkenntnis des Tages

Strukturiertes Chaos - Die Anpassung von geplanten Strukturen an dynamische Ereignisse mit größter Flexibilität, welche den Erfordernissen Situationsbedingt in höchstem Maß gerecht wird.
nach CBS

So in etwa ließe sich wohl am besten das Bild meines Schreibtischs beschreiben vor dem ich gerade sitze und, ganz ohne Frage, mit höchster Motivation arbeite. Und ich wage zu behaupten ,dass ich zu jeder Sekunde genau weiß wo etwas liegt. Nur dieser verflixte Taschenrechner entzieht sich gerade, ja schon Zwanghaft, meinem Zugriff. Vielleicht liegt es an der Miniaturgröße des selbigen oder weil er mich schlicht und ergreifend nicht leiden kann. Jedenfalls bin ich gespannt wie er den entstandenen Kosten- und Zeitaufwand mit seinem Gewissen vereinbaren kann, den es mit sich bringt wenn ich meinen Kopf dazu verwende, um die ihm zugedachte Aufgabe erledige. Aber er wird mich nicht dazu bringen etwas zu ändern.... ist gar nicht einzusehen!!!

Montag, 9. März 2009

lustlos..

ich laufe durch's leben und sehe die verschiedensten dinge, welche auf mich nicht einfach nur "normal" sondern im harmlosesten fall ehr kurios wirken. und mir fallen sofort ideen ein um diese situationen, momente und erlebnisse zu beschreiben um sie hier in diesem blog zu fest zu halten. nicht selten muss ich dabei über mich selbst lachen und frage mich oft, wieso mein kopf auf solche ideen kommt. aber es ist schön und ich erfreue mich daran und nicht selten erfreut es auch andere die diesen blog lesen. doch seit einiger zeit stelle ich eine lustlosigkeit fest, welche wirklich tief zu sitzen scheint. es ist die schreiblust die fehlt !!! selbst für großbuchstaben hat es in diesem beitrag nicht mehr gereicht. ich bin zutiefst in sorge und für jeden tipp offen...

Montag, 22. Dezember 2008

Das war 2008

Was für ein ereignisreiches Jahr... Das sind die Worte mit denen ein Jahresrückblick beginnen sollte. Und obwohl ich niemanden kenne der je das Gegenteil behauptet hat, so kann auch ich leider nicht behaupten mein Jahr wäre völlig "normal" gewesen. Im Gegenteil: Es war teilweise ereignisreicher als mir lieb gewesen wäre, aber man soll ja nicht meckern ;-)

Was war nun los in 2008? Es war ein Jahr der Veränderungen, in dem alles gleich blieb und doch alles ganz anders wurde. Ein Jahr in dem ich zwei mal umgezogen bin und doch am gleichen Ort blieb. Ein Jahr in dem ich ein 80.000€ Kredit aufnahm und in nichts investierte. Ein Jahr in dem ich einen Monat zu Fuß unterwegs war und nicht einmal zur Arbeit lief. Ein Jahr in dem ich die Welt bereiste und feststellte das es in Sevilla keine Tapas gibt. Ein Jahr mit vielen Joghurts, wenigen Löffel und mehr Schwarzes Gold als je ein Mensch zuvor ertragen konnte. Kurz um: Ein Jahr dessen Erfolge und Rückschläge mich noch eine ganze Weile beschäftigen werden.

Es ist nun Weihnachten und ein neues Jahr steht vor der Tür. Ich bin gespannt was es neues bringen wird. Vielleicht wird es ja zur Abwechslung mal so wie man es sich wünscht. Aber was red ich da... Ich denke ich werde dieses Jahr unter dem neuen/alten Firmenmotto abschließen: "Alles bleibt gleich, alles wird besser".

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest, besinnliche Feiertage und ein guten Rutsch ins neue Jahr.

Euer CBS

Dienstag, 2. Dezember 2008

Kleinigkeiten

Es ist 18Uhr und ich sitze in einem Kaffeehaus mit einem, zumindest für mich, wohlklingenden Namen und trinke ein leckeres Heißgetränk. Während dessen Surfe ich mangels eigenen Internet Anschlusses in Netz und lese so nebenbei den Blog eines Schweizers der in die Emirate ausgewandert ist und von seinen kleinen alltäglichen Abenteuern berichtet. Soweit nichts besonderes !!! Während ich mich jedoch nun an den geschriebenen Worten des besagten Blogs erfreue, philosophiere ich über den Holzlöffel, welches besagtes Unternehmen, seinen Gästen zum umrühren ihrer Heißgetränke darreicht und muss feststellen, dass es sich dabei um ein Stab handeln könnte, welcher zur Untersuchung des Rachenraums Verwendung finden könnte.

Und während ich diesen Gedanken mit einem unangenehmen Schaudern abschließe, lese ich die folgende Worte: "[...] Mit dem, Kaffeehäusern oben genannter Marke eigenen Holzstäbchen, das mich übrigens immer wieder an dieses „Spachtel“-ähnliche Teil erinnert, das einem der Arzt bei der Untersuchung in den Rachen stösst, beginne ich, den Schaum Schicht um Schicht abzuarbeiten." Es bleibt anzumerken, dass sich der Autor dieser Zeilen beim schreiben der selbigen in Sydney befand.

Ich bin erfreut. Ich fühle mich ein wenig mit der Welt verbunden. Ich beschließe: Es ist ein schöner Abend !!!


Dienstag, 16. September 2008

Würstchen im Schlafrock...

Mir hat mal jemand erklärt wenn man in den Schrank eines Fremden schaut, so findet man heraus wer er ist und wie er lebt. Nun, der Fremde ist in diesem speziellen Fall nicht eine Person, sondern ehr ein Gebäude. Um präziser zu werden: Es ist das neue Firmengebäude in dem unser frisch aufgekauftes Unternehmen seit nun mehr fast einem Monat zu hause ist. Der erste Wirbel ist vorbei, die letzten Bauarbeiten sind abgeschlossen, um es kurz zu machen: man hat sich eingelebt. Und nun stehen wieder die alltäglichen Herausforderungen im Vordergrund, wie Beispielsweise die Suche nach dem Heiligen Gral... äh Druckerpapier. Es ist nämlich nach gesicherten Erkenntnissen so, dass auf jeden Fall 10 Paletten Druckerpapier umgezogen, aber nun nicht mehr auffindbar sind.

Dennoch erfreut man sich immernoch über die neuen Annehmlichkeiten welche das neue Gebäude bietet. Zum Beispiel ein Fernsehr im Aufzug, Klimatisierte Büros wohin man schaut und eine Küche auf jeder Etage. Und genau diese Küche gibt mir seit neustem Rätsel auf. Vielleicht ist es auch vielmehr die Person, welche sich um die Einrichtung der selbigen gekümmert hat. Die Küche selbst ist recht zweckmäßig aufgebaut. Bestehend aus einem Kühlschrank, einer Spüle, Mikrowelle sowie 2 kleinen Schränkchen bietet sie alles was für eine Kaffeeküche erforderlich ist. Nur der Inhalt, welcher so Neu ist wie die Küche selbst, lässt starke Zweifel aufkommen. So ist es zum Beispiel so, dass wenn man nach einfachen Gläsern sucht nur Champagnergläser vorfindet. Hab ich was nicht mitbekommen oder macht das Unternehmen seit neustem soviel Umsätze das die täglichen Champagner Orgien nicht fehlen dürfen?? Auch gibt es ein ausgereiftes Sortiment von Suppentellern, Töpfen und anderen Kochutensilien, welche bei einem vorhandenen Herd sicherlich von Nutzen wäre. Aber bei einer Kaffeeküche??? Wie man sieht ist die Ausrüstung für das täglich produktive Arbeiten bestens vorhanden, nur ein einfacher Kaffeelöffel wird wieder einmal zu Mangelware.

Neue Firma, Neues Gebäude, Neue Küche... Alles bleibt gleich, alles wird besser. Und ein einfacher Kaffeelöffel zerstört die neu gewonnene Firmenmoral !!!

..und meinen morgendlichen Joghurt Genuss. I'am not amused !!

Sonntag, 17. August 2008

Auf zu neuen Ufern...

..heißt es doch so schön. Nach unerwarteter Übernahme meines Arbeitgebers durch ein größeres Unternehmen, stand noch eine weitere Veränderung in meinem direkten beruflichen Umfeld auf dem Programm. Der Umzug des Unternehmens in ein neues, größeres und vermeintlich schöneres Firmengebäude. Morgen ist nun der Tag an dem ich meinen Arbeitsweg geringfügig abändern muss, meinen neuen Arbeitsplatz zum ersten mal beziehe und mich von der großen neuen motivierenden Energie, proklamiert durch die Obrigkeit, anstecken lassen muss. Alles bleibt beim alten und doch wird alles viel besser, waren die Worte die mir jetzt noch in den Ohren klingeln. Ob nun Firmenchef, Politiker oder Monarch, sie alle können sich vor die Menschen stellen und allein mit Worten Goldene Zeiten verkünden. Und bei jedem von Ihnen gibt es Menschen die zu ihnen aufschauen, ihren Worten Glauben schenken und die Energie ihrer Worte weiter in die Welt tragen. "Alles wird besser" solang wir nun daran Glauben. Eine schöne Welt!!

Doch ernsthaft: Keiner hat mir bis jetzt erklärt wo ich nun meinen morgendlichen Müller-Kusper-Knick-Joghurt her bekomme. Natürlich das Original !!

Freitag, 28. März 2008

Frühjahrsputz

Es ist Frühling... Zugegeben, es ist noch etwas kalt und es regnet und schneit alle Nase lang. Und so richtig blühen will auch noch nix. Dennoch, es ist Frühling. Zumindest wurde er ausgerufen. So lese ich das der Meteorologische- wie auch Astronomische Frühlingsanfang schon begonnen hat. Nur will sich scheinbar die Natur nicht so richtig an unseren Zeitplan halten. Aber das soll auch nicht das Thema sein !! Wie immer im Frühling steht der alljährlich, lang ersehnte und anscheinend nicht vermeidbare Frühjahrsputz an. Wahrscheinlich genetisch bedingt verwandelt sich die noch so unordentlichste Frau in einen wahren Putzteufel und fängt an den Bau zu säubern. Wie das genau aussieht brauche ich wohl hier nicht zu beschreiben. Ein jeder hat dies schon von früher Jugend an beobachten können und jedes Kind weiß das, wenn es nicht unbedingt in das Visier des Frühjahrsputzers geraten möchte, sich schnellst möglich aus dessen Reichweite begeben sollte.

Auch unter Männern soll dieses Wahnhafte Putzverhalten schon beobachtet worden sein. Meiner Meinung nach stellt dieses atypische Verhalten allerdings ehr eine "Nachahmung" dar, welches durch unsere noch rudimentär erhaltenen Grundinstinkte ausgelost wird.

Wie auch immer. Obwohl ich mich selbst naturgemäß nicht zu den Frühjahrsputzern zähle, so möchte ich trotzdem in Ihrem Sinne diesen Blog etwas "ausputzen" und den Frühling(möge er endlich kommen) willkommen heißen. Daher habe ich, wie man unschwer erkennen kann, einen neuen Look für diesen Blog ausgewählt. Ich hoffe er findet Zustimmung und wird, durch hinterlassen vieler Kommentare zu den nächsten Themen, ausreichend gewürdigt.

In diesem Sinne...


Donnerstag, 20. März 2008

Eier, Eier, Eier...

Ostern steht vor der Tür. Und obwohl ich mich nicht zu den Leuten zähle die eine große spirituelle Ader Ihr Eigen nennen, so freue ich mich natürlich trotzdem über die zusätzlichen freien Tage. Die Anhänger der Buchreligionen feiern die Auferstehung Ihres "Erlösers", Anhänger oder "Fans" von Naturreligionen ergötzen sich an Ihren Frühlingsfeiern und dem alljährlichen Osterfeuer und dem Rest ist es kurz gesagt egal, freuen sich aber sicherlich auch über die freien Tage. So haben also die meisten Pläne was Sie die nächsten 4 Tage machen werden, genau wie ich auch.

Nur leider bringt genau das auch seine Probleme mit sich. Worauf ich mich jetzt schon freue, wird der Osterliche Verkehrsterror sein. Quasi ein kompletter Stillstand auf den Straßen Deutschlands, wo doch jeder aber irgendwo hin will. Ein Land legt sich selbst lahm. Wir brauchen keine Bahn- und ÖPNV Streik oder gar schlimmeres. Nein, wir brauchen nur ein paar Feiertage. Ein tolles Phänomen. Aber wie auch immer. Ich kann daran nichts ändern. Ich bin sogar selbst ein Teil des Problems. Aber das ist nicht schlimm.

Was mir viel mehr zu schaffen macht sind diese Ostereier !!! Ich rede von diesen kleinen Schokoeiern die überall herum liegen. Und ständig kommt jemand und ermuntert zum fleißigen Naschen. Zu doof wenn man seit kurzem diesen kleinen leckerein Abstinenz geschworen hat. Ich gebe zu die Verlockung ist groß, doch noch kämpfe ich.

Ostern ein Fest der Freude und des Miteinanders... Welch Ironie !!