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Dienstag, 13. April 2010

Konsequenzen

6 Monate ist es her.... 6 Monate seit ich das letzte mal aktiv Sport getrieben habe. Der Grund: Eine Mischung aus selbstauferlegtem Lernzwang für meine Theorieprüfung, dem persönlichen Rekordversuch möglichst viele Kilometer auf Deutschen Autobahnen zu verbringen, sowie der zuckersüßen & verlockenden Ablenkung durch eine wundervolle Frau.

Und trotz aller guten und auch schlechten Gründe, warum ich nie Zeit dafür hatte, hab ich mich nun durchgerungen und wieder angefangen. Und was soll ich sagen: Ich wollte es ruhig angehen lassen !!! Ein bißchen hiervon, ein bißchen davon, eben erst einmal wieder eingewöhnen!! So war der Plan...

Ich kam, fing an, stellte mich zwischen durch auf die Waage.... und ich machte ALLLLLLES. ABER AUCH WIRKLICH ALLES!!!!

6 Monate kein Sport und das Ergebnis: 6 Kg mehr auf Waage. Jetzt schmerzen die Muskeln und ich kann nur erahnen wie es mir morgen ergehen wird. Und die Konsequenz aus dieser Geschichte?

Es gibt heut SALAT!!!!

Donnerstag, 18. Februar 2010

Es war einmal...

...in einem weit entferntem Land. Und in diesem Land herrschte ein König. Naja, genau genommen herrschten dort 3 Könige. Aber eigentlich hörte man immer nur von dem einen König. Nach Jahren der Herrschafft überraschte der König seine Untertanen mit der Nachricht, dass das Königreich bedroht wird und man sich schnell Wapmen müsste. Und so kam es das der König mit seinem Land, einer grooßen Allianz anderer Königreiche beitrat. Diese Allianz wurde beherrscht von von einem grooooßen Kaiser. Naja, genau genommen herrschten dort mehrere Kaiser. Aber eigentlich hörte man immer nur von dem einen...

Der König proklamierte nun eine Zeit des Wohlstand und Reichtums. "Alles bleibt gleich und alles wird besser!!", waren die Worte seiner Schergen, welche das Volk beruhigen sollte. Und so ging ein Jahr ins Land und das Kaiserreich CANCOMien mit seinen Gesetzen und Gebräuchen, breitete sich immer mehr im Königreich aus, sodass viele der Bürger sich fragten was der eigenen König denn überhaupt noch zu entscheiden hätte. Und je mehr Unruhe ins Volk kam, um so mehr hörte man von Königstreuen Bürgern die aus dem Königreich Verbannt wurden. Irgendwann kam es soweit das der Kaiser fand, dass das Königreich nicht mehr die erwarteten Steuern für das Kaiserreich aufbringen konnte. Genau genommen konnte das Königreich nur die Steuern und Abgaben des vorhergehenden Jahres aufbringen. Denn wegen furchtbarer Schurken, die unter anderem Millionen von Armen Leuten Geld für Landkäufe gaben, obwohl Sie dies niemals würden zurückzahlen können, gab es einen grooooße Krise die alle Königreiche schwer zusetzte.

Aber dies interessierte den Kaiser nicht sonderlich. Und so erhöhte er den Druck auf den König und sein Königreich. Und da der König scheinbar nicht sehr gut damit umgehen konnte, gab er diesen Druck auf sein gesamtes Volk weiter. Und während die Stimmung im Volk sooo schlecht wurde, weil auch immer mehr Bürger verbannt wurden, kam es eines Tages dazu, dass einige Bürger sich erhebten und einen Aufstand in Form einer bürgerlichen Interessenvertretung üben wollten. Und sooo passierte es, dass der König die Bürger sofort aufknöpfte und im hohen Bogen aus dem Königreich werfen wollte. Doch da das allgemein gültige Gesetz, an das sich auch der König halten musste, dies nicht zuließ, musste der König die Bürger wieder ins Land lassen und Ihnen ein Schreiben vom königlichen Hofschreiber überbringen lassen, in dem offiziell von einem Irrtum gesprochen wurde.

Doch das erboste den Kaiser soooo sehr, dass er das Königreich des Königs zerschlug und all sein Land und die übrig gebliebenen Bürger in ein anderes Königreich aufnahm. Doch um das Gesicht vor den anderen Königreichen zu wahren, wurde der König wieder König im neuen Königreich, wo schon zwei andere Könige herrschten. Und fort an glaubte niemand mehr das er noch etwas von seinem alten König hören würde...

Und wenn sie nicht gestorben sind ..wie die Geschichte weiter geht, erfahrt Ihr an einem anderen Tag..

Donnerstag, 19. November 2009

Rückfall

Es ist etwas passiert! Etwas was mir schon lange nicht mehr passiert ist! Und ich glaube es ist ein Zeichen....

Es ist Donnerstag und ein, für meine Begriffe, Ereignisloser Tag neigt sich langsam dem Ende. Obwohl wir November haben und die Temperaturen der Jahreszeit entsprechend niedrig sind, gab es heute einen nahezu wolkenlosen Himmel mit einem atemberaubend schönen Sonnenuntergang. Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich mich in ein Flugzeug gesetzt und wäre der Sonne hinter her geflogen, nur um ein paar Minuten länger diesen Anblick genießen zu können. Ich war wirklich entspannt!! Ich ging aus dem Büro, setzte mich in mein Auto und trat den relativ kurzen Heimweg an und malte mir in Gedanken aus, was ich den Rest des Tages so anstellen könnte. Nach nicht einmal 2 Minuten erreichte ich eine relativ unspektakuläre Kreuzung zweier Nebenstraßen und einer Hauptstraße. Ich sollte zuerst erwähnen, dass ich seit 5 Jahren in dieser Stadt wohne. Und es stellte sich im laufe der Jahre heraus, dass ein Nutzen der Nebenstraßen (Schleichwege) ein deutlich schnelleres und entspannteres erreichen jeglicher Ziele zur Folge hat. Und so fuhr ich auch dieses mal eine entsprechende Route. Doch irgendwas war heute anders. Schon heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit wunderte ich mich über diese ungewöhnlich hohe Verkehrsdichte auf diesen kleinen Straßen, aber das tat ich als Zufall ab und ließ mich von den 10 Minuten Verspätung nicht weiter beunruhigen. Doch jetzt war es genauso!! Ich fuhr aus der Nebenstraße heraus an die Kreuzung und hielt zur eigenen Verwunderung ordnungsgemäß an einem Stopschild. Und als hätte man es extra für mich bestellt, taten die Kölner das, was sie meiner Meinung nach am besten können: Sie fuhren aus allen Richtungen auf gemeinsam auf die Kreuzung und verkeilten sich somit Bilderbuchhaft in einander. Nicht das von vornherein klar gewesen wäre, dass ein Befahren der Kreuzung unmittelbar dazu geführt hätte, aber nun war es eben so. Und ein Fortkommen wäre nur möglich, sobald einer der Kandidaten auf sein Ordnungsgemäßes Recht der Vorfahrt verzichten würde. Aber wie jedesmal war dies überhaupt nicht einzusehen, von keinem!!!

Ehrlich gesagt war es eine Situation, wie ich Sie schon sehr oft erlebt hatte und somit konnte ich auch nur meinen Kopf schütteln und warten, bis sich irgendeinem dieser Helden die Lösung offenbaren würde. Und eines war klar: Sollte dies geschehen, würde es trotzdem bedeuten das ein einsehen des vermeintlichen Fehlverhaltens, zu keiner Zeit erfolgen würde. Somit ist eine Wiederholung des Vorfalls nur eine Frage der Zeit. Aber wie schon gesagt, das alles habe ich schon oft erlebt und irgendwann gewöhnt man sich an das Unvermögen Kölner Verkehrsteilnehmer.

So stand ich nun als da, wartete und wartete und wartete und es amüsierte mich schon fast, wie sich kleine Teile des Knotens lösten und neue Akteure unvermittelt ihren Platz einnahmen. Irgendwann fragte ich mich, was wohl die Leute hinter mir von dem Schauspiel hielten und schaute entsprechend in den Rückspiegel.

Eine ungefähr 65-70 jährige Frau, in einem Knall roten Fiat Panda, sitzt Wild gestikulierend, hupend hinter dem Steuer und gibt mir durch eindeutige Handzeichen zu verstehen, dass ich fern jeder Vernunft, Logik und Regeln mich auch noch auf die Kreuzung stellen sollte. Und da passierte es...

Ich wurde innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde Wütend. Nein, mir platzte förmlich der Kragen!! Etwas, was mir schon sehr sehr lange nicht mehr im Kölner Stadtverkehr passiert ist!! Ich wurde richtig Sauer !!! Ich schimpfte, durchaus der Tatsache bewusst das es niemand hören könnte, gestikulierte Wild und machte der Damen deutlich, was ich von Ihr und Ihrer tollen Idee halten würde. Und je länger wir standen, um so wütender wurde ich auf diese Dame. Selbst beim schreiben dieser Zeilen merke ich einen deutlichen Anstieg meines Pulsschlages. Glücklicherweise löste sich der Knoten, auf die gleich unverständliche Weise wie er entstand, auch wieder auf. Ein Effekt der im übrigen in NRW auch auf den Autobahnen immer wieder zu meinem Leid und gleichzeitiger Faszination zu beobachten ist. Jedenfalls fuhr ich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit weiter und versuchte mich den Rest des Weges wieder abzuregen. Eine Unterfangen was mir zu diesem Zeitpunkt erstaunlich schwer fiel. >
Was soll ich sagen: Ich glaube das war ein Zeichen. So ging es mir oft als ich hier her Zog!! Und ich denke es will mir sagen: es ist an der Zeit weiter zu ziehen. Es ist langsam die Zeit gekommen das Land der bekloppten wieder zu verlassen. Ich bin gespannt....

Freitag, 8. Mai 2009

Ich werde Alt..

..jedenfalls glaube ich das langsam. Beschwerden plagen mich die ich normalerweise den älteren unserer Gesellschaft zuschreibe. Während ich bei Ihnen, zur Würde des Alters, auch entsprechende Leiden als durchaus modisch ansehe, so sehe ich das bei mir als absolut inakzeptabel. Aber so ist es leider und ich versuche mich damit abzufinden. Und als wenn das noch nicht genug wäre, so wurde mir auch noch deutlich klar gemacht welche Hilfe ich als Mensch..äh..Patient zweiter Klasse von den hiesigen Heilern zu erwarten habe. Aber man soll ja nicht Jammern. Jedenfalls laufen andere wichtige Bereiche meines Lebens momentan sehr gut. Also warum nicht das bisschen Schmerz in Kauf nehmen und sich daran erfreuen. Schließlich wirken die kleinen Wunderpillen, jedenfalls zeitweise, wie ein Wunder. Und so eine Bandscheibe ist meiner Meinung nach viel zu klein um sich in den Mittelpunkt drängen zu dürfen.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende. Und ich werde jetzt mal ausprobieren welche Wirkung Alkohol auf die kleinen Wunderdrogen hat ;-)
Life continues..

Montag, 22. Dezember 2008

Das war 2008

Was für ein ereignisreiches Jahr... Das sind die Worte mit denen ein Jahresrückblick beginnen sollte. Und obwohl ich niemanden kenne der je das Gegenteil behauptet hat, so kann auch ich leider nicht behaupten mein Jahr wäre völlig "normal" gewesen. Im Gegenteil: Es war teilweise ereignisreicher als mir lieb gewesen wäre, aber man soll ja nicht meckern ;-)

Was war nun los in 2008? Es war ein Jahr der Veränderungen, in dem alles gleich blieb und doch alles ganz anders wurde. Ein Jahr in dem ich zwei mal umgezogen bin und doch am gleichen Ort blieb. Ein Jahr in dem ich ein 80.000€ Kredit aufnahm und in nichts investierte. Ein Jahr in dem ich einen Monat zu Fuß unterwegs war und nicht einmal zur Arbeit lief. Ein Jahr in dem ich die Welt bereiste und feststellte das es in Sevilla keine Tapas gibt. Ein Jahr mit vielen Joghurts, wenigen Löffel und mehr Schwarzes Gold als je ein Mensch zuvor ertragen konnte. Kurz um: Ein Jahr dessen Erfolge und Rückschläge mich noch eine ganze Weile beschäftigen werden.

Es ist nun Weihnachten und ein neues Jahr steht vor der Tür. Ich bin gespannt was es neues bringen wird. Vielleicht wird es ja zur Abwechslung mal so wie man es sich wünscht. Aber was red ich da... Ich denke ich werde dieses Jahr unter dem neuen/alten Firmenmotto abschließen: "Alles bleibt gleich, alles wird besser".

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest, besinnliche Feiertage und ein guten Rutsch ins neue Jahr.

Euer CBS

Sonntag, 17. August 2008

Auf zu neuen Ufern...

..heißt es doch so schön. Nach unerwarteter Übernahme meines Arbeitgebers durch ein größeres Unternehmen, stand noch eine weitere Veränderung in meinem direkten beruflichen Umfeld auf dem Programm. Der Umzug des Unternehmens in ein neues, größeres und vermeintlich schöneres Firmengebäude. Morgen ist nun der Tag an dem ich meinen Arbeitsweg geringfügig abändern muss, meinen neuen Arbeitsplatz zum ersten mal beziehe und mich von der großen neuen motivierenden Energie, proklamiert durch die Obrigkeit, anstecken lassen muss. Alles bleibt beim alten und doch wird alles viel besser, waren die Worte die mir jetzt noch in den Ohren klingeln. Ob nun Firmenchef, Politiker oder Monarch, sie alle können sich vor die Menschen stellen und allein mit Worten Goldene Zeiten verkünden. Und bei jedem von Ihnen gibt es Menschen die zu ihnen aufschauen, ihren Worten Glauben schenken und die Energie ihrer Worte weiter in die Welt tragen. "Alles wird besser" solang wir nun daran Glauben. Eine schöne Welt!!

Doch ernsthaft: Keiner hat mir bis jetzt erklärt wo ich nun meinen morgendlichen Müller-Kusper-Knick-Joghurt her bekomme. Natürlich das Original !!

Freitag, 8. August 2008

und wech issa...

der gute alte Führerschein. Völlig zu Unrecht wie ich finde, hat der Staat beim kleinen Mann wieder einmal zugeschlagen. Einzig der aufopferungsvolle Einsatz einer Jungen Polizistin ist es zu verdanken, dass der Akt der Abgabe an sich, nicht zu einem Trauerspiel wurde. Bei gleißender Hitze schleppte ich mich ohne klimatisiertes Gefährt zur nächst gelegenen Polizei Dienststelle. Im Rucksack, die zu vor erworbenen und frisch gekühlten Berlin Pilsner Flaschen, erfrischten wenigstens den Rücken ein wenig, als ich endlich mein Ziel erreichte. Beim eintreten bemerkte ich zwei Dinge: 1. Das die Steuergelder des Staates, gut aufgehoben, in ein modernes und vor allem klimatisiertes Polizeirevier investiert wurden und 2. die aufreizende junge Polizistin die hinter einem Schreibtisch mit 35 Funkstationen und ebenso vielen Fernmeldesprechern, beinahe verschwand und mich freundlich in Empfang nahm. Folgender Dialog spielte sich ab:

vermeintlicher Täter, im folgenden - "Ich" - genannt
junge aufreizende Polizistin, im folgenden - "Sie" - gennant
älterer erhabener und von Weisheit übergossener Chef, im folgenden - "Er" - gennant
mit "*[...]*" eingegrenzte Begriffe sind Gefühlsregungen oder Ereignisse


Ich: Hallo, ich würd gerne mein Führerschein so für, na sagen wir mal, einen Monat deponieren..
Sie: Warum nicht, macht man ja schon mal ganz gerne um die Jahreszeit *Grinsen*

Ich: Ja, dacht ich mir auch so, laufen soll ja Gesund sein *klappern der Bierflaschen im Rucksack*
Sie: *wahrnehmender Blick*
Sie: Aber doch nicht wegen Alkohol am Steuer, oder ?

Ich: Nein, natürlich nicht. *Übergabe des Bußgeldbescheids*
Sie: *Prüfender Blick*
Sie: *Grinsen*
Sie: Das macht man doch nicht *heftiger Augenschlag mit einem Grinsen*
Ich: Ja, so langsam glaub ich das auch.


Sie: Und dann noch von diesem alten Starrkasten erwischt zu werden *Grinsen*
Sie: Wenn Sie auf der Spur weiter rechts gefahren wären, hätte er Sie nicht erwischt. Ist mein täglicher Arbeitsweg.
Ich: Oh, beim nächsten mal versuch ich dran zu denken *Grinsen*

Die folgenden Minuten verbrachte die sympathische Gesetzeshüterin damit in Ihrem modernen Rechenknecht nach dem entsprechenden Formular zu suchen, welches vermeintlich nicht auffindbar war. Nachdem Sie sich mehrmals für die Verzögerung entschuldigte, mobilisierte Sie das halbe Präsidium um das entsprechende Formular aus dem, scheinbar absolut nicht Arbeitswilligen, Computer zu bekommen. Nachdem auch das scheiterte ließ Sie sich kurz entschuldigen mit den Worten: "Ich hol mal eben den Chef".

Auftritt des "Alten". Er Betritt den Raum mit einem langsamen aber bestimmenden Schritt. Sein Blick bringt Beton augenblicklich zum Bröckeln. Man merkt förmlich wie der Staub auf dem Boden Ihm freiwillig Platz macht. Die Weisheit von Jahrhunderten lagert auf seinen Schultern.

Er: *Böser Blick zu mir, der Terroristen zur freiwilligen Aufgabe bewegen könnte*
Ich: *Schluck*
Sie: *völlig am Feiern*
Er: Das ist er also...
Ich: *mit weg bleibender Stimme* ähhh Ja
*Kopf gesenkt*
Sie: *immer noch am Feiern*

Er: *geht zur Theke an der ich stehe und greift gezielt in eine Ablage und knallt vor mir ein Dokument auf den Tisch*
Ich: *Erschreck*
Sie: *kann gleich nicht mehr vor lachen*
Er: *dreht sich um und verlässt mit exakt dem gleichen Tempo und Erhabenheit den Raum*
Ich: *Fang wieder an zu atmen*

Ich: Ist der immer so drauf??
Sie: *Grinst*
Sie: Ja, am lustigsten ist er bei Vernehmungen. Da erzählen Leute ungefragt die irrwitzigsten Sachen nur weil sie Angst vor Ihm haben. Dabei ist er so ein lieber und harmloser Kerl.

Er vom Nebenzimmer:
Das hab ich gehört.
Sie: *Schluck*

Ich: *am Grinsen*
Ich: Das glaub ich sofort.


Die nachfolgenden Minuten während der Formularbearbeitung liefen in etwa ähnlich ab. Am Ende bekam ich ein Formular mit den Worten:
über den kompletten Formularkopf bedruckt, selbst ein Blinder hätte das Lesen können, in die Hand und wurde mit folgenden Wort verabschiedet:

Sie:
Kann ich sonst noch was für Sie tun?

Ich: ähhh, danke... vielleicht nächsten Monat.
Sie: *am Grinsen*

Das ganze Schauspiel war in jedem Fall an Unterhaltsamkeit kaum zu übertreffen und rettet mir sogar ein wenig den Nachmittag. Jedenfalls werde ich mich jetzt ein wenig mit dem ÖPNV vertraut machen. Mal sehen was man da so erlebt.

Freitag, 28. März 2008

Frühjahrsputz

Es ist Frühling... Zugegeben, es ist noch etwas kalt und es regnet und schneit alle Nase lang. Und so richtig blühen will auch noch nix. Dennoch, es ist Frühling. Zumindest wurde er ausgerufen. So lese ich das der Meteorologische- wie auch Astronomische Frühlingsanfang schon begonnen hat. Nur will sich scheinbar die Natur nicht so richtig an unseren Zeitplan halten. Aber das soll auch nicht das Thema sein !! Wie immer im Frühling steht der alljährlich, lang ersehnte und anscheinend nicht vermeidbare Frühjahrsputz an. Wahrscheinlich genetisch bedingt verwandelt sich die noch so unordentlichste Frau in einen wahren Putzteufel und fängt an den Bau zu säubern. Wie das genau aussieht brauche ich wohl hier nicht zu beschreiben. Ein jeder hat dies schon von früher Jugend an beobachten können und jedes Kind weiß das, wenn es nicht unbedingt in das Visier des Frühjahrsputzers geraten möchte, sich schnellst möglich aus dessen Reichweite begeben sollte.

Auch unter Männern soll dieses Wahnhafte Putzverhalten schon beobachtet worden sein. Meiner Meinung nach stellt dieses atypische Verhalten allerdings ehr eine "Nachahmung" dar, welches durch unsere noch rudimentär erhaltenen Grundinstinkte ausgelost wird.

Wie auch immer. Obwohl ich mich selbst naturgemäß nicht zu den Frühjahrsputzern zähle, so möchte ich trotzdem in Ihrem Sinne diesen Blog etwas "ausputzen" und den Frühling(möge er endlich kommen) willkommen heißen. Daher habe ich, wie man unschwer erkennen kann, einen neuen Look für diesen Blog ausgewählt. Ich hoffe er findet Zustimmung und wird, durch hinterlassen vieler Kommentare zu den nächsten Themen, ausreichend gewürdigt.

In diesem Sinne...


Dienstag, 26. Februar 2008

Fahrer gesucht

Kann irgend jemand diesen Fahrer identifizieren??

Ich kann es jedenfalls nicht. Nein, dieses Bild ist nicht durch den Scanvorgang so schlecht geworden. Auf dem amtlichen Brief, auf dem dieses Foto abgedruckt wurde, ist es genauso unscharf.

Zum Schutz vor eventuellen fehlerhaften Beschuldigungen gegenüber Dritte, bitte ich um keine Mutmaßungen im Kommentarfeld !!!

Montag, 18. Februar 2008

Der Diätenwahn

Nein, alle politisch interessierten Leser muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen. Ich werde mich nicht über den Lohn unserer Obrigkeit auslassen, welcher sicherlich nicht nur in jeder Eckkneipe zu hitzigen Diskussionen führen kann. Mir geht es heute in der Tat um die Welt der progressiven Gewichtsreduktion. Stets müde belächelt gab es kaum ein Thema welches mehr an mir vorbei gegangen ist, wie dieser, anscheinend jede Gesellschaftsschicht durchdringende, Schlankheitswahn. Ich möchte natürlich klar stellen das ich schon ein wenig darauf geachtet habe wie mein äußerliches Erscheinungsbild aussieht aber ich bin nie exzessiv irgendwelchen Schönheitsidealen hinterher geeifert und daran wird sich auch nichts ändern.

Trotzdem muss ich mir eingestehen das sehr viel Arbeit, ungesunde Ernährung und ein wenig Freizeitfaulheit mich dazu verleitet haben mein "normales" wöchentliches Sportprogramm etwas schleifen zu lassen. Und so kam es wie es kommen musste und das persönliche Zielgewicht konnte nicht gehalten werden. Für viele Personen ein Grund in tiefe Depressionen zu fallen, für mich der Zeitpunkt etwas zu ändern. Und so beglücke ich das hiesige Fitness Haus nun fast täglich.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Diätenwahn !! Neben den bereits erwähnten sportlichen Aktivitäten erklärten mir die Fitness Gurus das auch eine gewisse Ernährung unabdingbar für ein schnellen und optimalen Erfolg sei. Ein Umstand der mir durchaus bewusst war und ist. Doch wie macht man es richtig?? Muss ich mich jetzt wirklich mit dem leidigen Thema Ernährung ernsthaft beschäftigen?? Muss ich mich auf das Niveau eines "Bunte" Lesers begeben und mir die Vorzüge von Blitz und Null Diäten zu gemühte führen?

Ich denke nicht!! Das muss auch anders gehen. Und so beschäftige ich mich nun seit Tagen mit Ernährungspyramiden, -abstimmungstabellen, Gewohnheitsanalysen und Nahrungsinhalten. Es ist unglaublich!!! Und so langsam wird mir auch klar wieso meine Lieblingsmitbewohnerin welche bekennende Dauerdiäteren(gibt’s das Wort?) ist auch immer 5h vor einem Kühlregal im hiesigen Supermarkt verbringen kann.

Der Diätenwahn…. Und ich bin mitten drin. Ja, so sind sie die höheren Ziele. Es geht scheinbar nicht ohne Opfer. „Doch ich bleib Tapfer“, sprach er und biss in sein Salatblatt.