Freitag, 1. August 2008

...konspirative Treffen

Es wird geredet. Und nicht wenig !!!

30.07.2008 - 8.50Uhr. Die meisten Kollegen beziehen gerade Ihren Arbeitsplatz, schalten Ihre Notebooks ein und beginnen mit Ihren morgendlichen Ritualen. Kaffee holen, genüsslich in das mitgebrachte Brötchen rein beißen, welches zuvor liebevoll von der eigenen Frau zubereitet wurde oder einfach noch schnell ne Fluppe anzünden. Ich für meinen Teil bin gerade leidenschaftlich mit meinem Knick-Joghurt von Müller beschäftigt. Natürlich das Original !!

9.00Uhr - Plötzlich geben sämtliche Notebooks fast zeitgleich einen kurzen und leisen Ton von sich der signalisiert das eine neue Email eingegangen ist. Manch einer nimmt es wahr und wundert sich, andere ignorieren es einfach und beschäftigen sich weiter mit dem was sie gerade so tun.

9.04Uhr - Der erste Kollege überfliegt seine Mails und stößt ein kurzes "moment mal" aus. Eine Geste die durchaus Normal ist und nicht weiter Beachtung findet. Doch nach und nach wird es ruhiger in diesem Büro alle schauen irritiert auf Ihren Bildschirm. Manche schütteln den Kopf, manche schauen einfach nur fragend, bei andere geht die Kinnlade runter. Doch was ist gerad passiert??

9.05Uhr - Auf einem Online Portal für Branchen spezifische News läuft eine Adhock Meldung über den Ticker...

Es war diese Mail, die an diesem Tage für fragende Blicke sorgte und am heutigen Tage für eine Menge Gesprächsstoff. Überall im Hause stehen kleinere Grüppchen zusammen und diskutieren.. Keine anderes Thema ist momentan wichtiger als das.. Es sieht aus wie kurz vor der französischen Revolution. Leute verschwinden zu konspirativen Treffen in kleinen Meeting Räumen. Die Spannung in der Luft ist kaum erträglich.

Was ist nun passiert?? An diesem Morgen erhielten alle Mitarbeiter eine Informationsmail der Geschäftsleitung unseres(wenn man dies noch so nennen darf) Unternehmens mit der Ankündigung, dass die Firma zu 100 Prozent veräußert wurde und nun einer großen Europaweiten Aktiengesellschaft, welche selber in dieser Branche unterwegs ist, untersteht.

Kurz um: wir wurden verkauft. Vom Inhaber geführten Unternehmen zum Spielball der Börse. Erste Anzeichen des Wandels wird der neue Firmenname sein. Doch was nun weiter passiert weiß keiner... Schweigen der Führungsebene lässt somit Spielraum für eine Menge Gerüchte.

Es wird also viel geredet und die Telefone klingeln von Headhuntern fremder Firmen... Ich für meinen Teil bleibe jedoch vorerst bei meinem Müller-Kusper-Knick-Joghurt. Natürlich das Original !!

Mittwoch, 30. Juli 2008

Fotostrecke Sevilla

Nachdem nun mehrere Anfragen gekommen sind und ich immer noch nicht dazu gekommen bin, hier nun die Fotos von meinem Sevilla Tripp im Frühjahr als Fotoalbum...

Sevilla 2008:


Fotoalbum:
Sevilla - Spanien

Montag, 28. Juli 2008

Porta Westfalica..

..das Tor zum Land der Bekloppten. Unter anderem Standort des Kaiser-Wilhelm Denkmals welches zu Ehren Wilhelm des I nach seinem Ableben 1888 in Auftrag gegeben wurde. Imposant ragt das ca. 80m hohe Bauwerk auf einem Berg gebaut weit über die Landschaft. Selbst Kilometer entfernt ist dieses Denkmal selbst Nachts, durch seine massive Ausleuchtung, noch zu sehen.

Nach abenteuerlicher Anfahrt kann hier ein phänomenaler Ausblick genossen werden, welcher zumindest kurzfristig von der "Grenze" zum Land der Verrückten ablenkt. Ein jeder der den Weg Richtung Westen wagt und ein wenig Zeit hat, kann hier ruhigen Gewissens einen kurzen Stopp einlegen und entspannen. Auf dem Rückweg, spätestens bei deutlicher Überschreitung der Landesgrenze, muss nämlich mit unerklärlichen Verkehrsphänomenen und völlig rätselhaftem Verhalten der Eingeborenen gerechnet werden.

Dienstag, 24. Juni 2008

Lösung: Überlegene Einkaufsintelligenz und Ihre Grenzen

Selten hat ein Quiz für solch Aufruhr und Unmut in der Leserschaft gesorgt. Augrund der Tatsache das der Autor in den letzten Wochen viel zu viel um die Ohren hatte um eine schnelle Antwort liefern zu können, wurden Kommentare des Unmuts laut. Zurecht !! So soll nun hier die Lösung des Rätsels erscheinen.

Ein Wort Vorweg: Die Kreativität und Motivation der Leserschaft hielt sich bei diesem Quiz sehr in Grenzen. Lediglich eine Idee wurde präsentiert. Diese muss hier aber durchaus Erwähnung finden, da es die Antwort war die der Autor beim schreiben dieses Beitrags erwartet hat. Natürlich führt eine Veränderung des gewohnten Jagdgebiets immer zu Problemen und einer gewissen Dämpfung in der Ausführung des "Schlachtplans" aber dem geschickten Strategen wird auch hier eine Lösung einfallen. Aber dennoch war dies nicht die Antwort die hier angedacht war , zumal der Hinweis das "globaler betrachtet [..] mehrere dieser Individuen absolut irritiert in den Gängen verharren." darauf deuten sollte das dieses Phänomen im ganzen Markt auftritt.

Die Lösung: Es ist der Sexualtrieb der den Jäger (obgleich ein Weibchen an der Seite oder nicht) vollkommen aus seinem Jagdtrieb werfen kann. In diesem speziellen Fall wurde durch die Marktweite Lautsprecherdurchsage eine neue Biermarke angepriesen, welche in Form eines Freibierstandes innerhalb des Marktes, durch die Cheerleader eines lokalen Football Clubs präsentiert, beworben wurde. Eine gefährliche Mischung. Freibier und kurz bekleidete Cheerleader die das heilige Getränk darreichen.

Das war es, was Marktweit zum Stocken in der Fortbewegung führte. Ein Jeder der Zielgruppe fing an zu überlegen. Prioritäten wurden neu geordnet, Beziehungen überdacht und Ausreden zurecht gelegt bevor sich eine Traube von Männern vor besagtem Stand bildete und sich an Bier und Weib ergötzte. Ich ziehe meinen Hut vor dieser Firma und Ihren Werbevertretern. Tiefenpsychologisch sicherlich anrüchig aber verdammt: Es funktioniert !!!


Montag, 16. Juni 2008

Sich beliebt machen im Flugzeug

1. zunächst den Laptop auspacken
2. langsam und bedächtig öffnen und einschalten
3. sich überzeugen ob der Sitznachbar zuschaut
4. nun den Internet-Browser öffnen
5. die Augen schließen und den Blick gen Himmel richten
6. tief einatmen und diesen Link öffnen http://www.thecleverest.com ...
7. den Gesichtsausdruck des Nachbarn beobachten. Unbezahlbar!

PS: Auf keinen Fall vergessen einen sehr guten Anwalt zu konsultieren, genügend Resturlaub einzuplanen und sich vorher bei der Airline informieren was eine Diversion kosten kann !!!

original by luftpiraten.de

Samstag, 26. April 2008

Quiz: Überlegene Einkaufsintelligenz und Ihre Grenzen

Der Mann. Obwohl in vielerlei Hinsicht sicherlich nicht perfekt und durchaus mit elementaren Fehlern behaftet, hat er dennoch eine unabstreitbare Fähigkeit. Die Rede ist an dieser Stelle von seiner zweifellos unübertroffenen "Einkaufsintelligenz". Diese drückt sich klassischer Weise dadurch aus, dass es einem Mann möglich ist, nachdem er sich überlegt hat welche Besorgnisse er zu tätigen hat, in die ihm zuvor bekannte und nächst gelegene Shopping Mall zu gehen und dort zielgerichtet und in einem Rekordverdächtigen Tempo, seinen Einkauf zu erledigen.

Speziell bei Lebensmitteleinkäufen geht er, was die Reihenfolge angeht, durchaus dynamisch vor. Jedoch stets nach einem zeitlich hoch optimierten Muster. Temporäre Hindernisse, zum Beispiel in Form von Frauen welche an der Probiertheke stehen und dabei mit Ihren Einkaufswagen Fußballfeld große Korridore blockieren, werden fachmännisch umschifft.

Es gibt bisher lediglich zwei bewiesene Möglichkeiten wie er in diesem Prozess gestört bzw. ausgebremst werden kann. Möglichkeit 1 ist das mitführen von Kindern. Diese bringen mit Ihren unkontrollierten Einwürfen nach Dingen die sie vermeintlich unbedingt brauchen, selbst den noch so zeitoptimierten Plan eines Mannes durcheinander. Sehr beliebt ist auch das Scanner Spiel, bei dem das "Junge" mit nahezu unübertroffener Ausdauer schauen muss, ob die Preise der Lebensmittel auf den dafür vorgesehenen Schildern auch wirklich stimmen. Dabei wird exakt ein Stück Lebensmittel aus dem Wagen genommen und zum nächstgelegenen Kundenscanner gebracht, um dort aufgeregt auf den aufblitzenden Preis zu schauen. Dieses Spiel lässt sich zur Freude des Mannes nahezu unendlich oft wiederholen. Und die zweite Möglichkeit ist ein Frau. Wahrscheinlich genetisch bedingt (Jäger und Sammler), grast Sie die Einkaufsregale wie Beerensträucher ab, stets auf der Suche nach einer besonders schönen Beere bzw. Lebensmitteln die so eigentlich nicht benötigt werden. Fragt man Sie danach, bekommt man meist nur komische Antworten zu hören. Ein Standard ist hier wohl: "Ich will ja nur mal schauen". Es ist wohl unnötig zu erwähnen das dieses verhalten so tief im Genpool verwurzelt ist, dass es sinnlos erscheint an dieser Stelle auf Besserung zu hoffen.

Überlegene Einkaufintelligenz. Ja, etwas worauf es sich wirklich lohnt Stolz zu sein. Ein Gedanke der beim nächsten Herrentag durchaus Erwähnung finden darf.

Der Titel diese Artikels lautete nun aber "Überlegene Einkaufsintelligenz und Ihre Grenzen". Von welchen Grenzen ist hier also die Rede? Ich rede von der Situation in der ein Mann, nach dem aufstellen seiner Einkaufsliste, seinem Ihm stets vertrauten Supermarkt betritt und anfängt die gewünschten Lebensmittel schnell und wie schon so oft erwähnt "optimiert" aus den endlosen Gängen zu holen und mit einem mal abrupt stehen bleibt. Globaler betrachtet wird man feststellen das in dieser Situation meist mehrere dieser Individuen absolut irritiert in den Gängen verharren.

Doch was ist passiert??

An dieser Stelle bin ich gespannt auf eure Theorien und Anmerkungen.

Sollte jemand von euch richtig liegen, wird dieser natürlich (sofern dies erwünscht) namentlich Erwähnung finden.

Freitag, 18. April 2008

Welcome to Sevilla (Spain)


Sevilla. Eine kleine süße Stadt im meist sonnigen Spanien. Eine Stadt in der das Leben ein kleines bisschen langsamer läuft als in unseren Breiten. Um so interessanter ist es, dass genau hier eine Konferenz, der sich so rasend schnell entwickelnden IT, statt findet. 2700 Teilnehmer aus dem EMEA (Europe, Middle East & Africa) Raum welche durch den Veranstalter mit allem verwöhnt werden was dieses Land zu bieten hat und das bei angenehmen 24 Grad. Ich muss sagen es gibt schlechtere Wege Wissen vermittelt zu bekommen.

Es ist 9.30Uhr und getreu dem Motto "Morgens halb 10Uhr in Deutschland.. äh Spanien", trinke ich gerade einen Kaffee der auch wirklich seinen Namen verdient und genieße eine zart duftende Teig Köstlichkeit. Zu schade das diese Woche schon wieder zu Ende ist. Es war wirklich ein Erlebniss und ich kann jedem einen kurzen Besuch in dieser wunderschönen und alten Stadt Sevilla empfehlen.

Es geht weiter... eine spanische Schönheit bringt mich nun zu meiner nächsten Veranstaltung.

Greetings from Spain

Freitag, 11. April 2008

Bin dann mal weg..

.. ins hoffentlich wunderschöne und sonnige Sevilla (Spanien). Mein Flieger geht Sonntag Morgen und laut Plan werd ich dann Freitag Nacht wieder zurück kommen. Vielleicht bring ich euch ein paar Bilder mit, welche ich dann selbstverständlich hier veröffentlichen werden ;)

Bis dann
CBS

Freitag, 4. April 2008

Computer haben ein komischen Humor

Was für ein Tag. Obwohl kürzlich noch umfangreich Medizinisch untersucht und für Kerngesund erklärt, so fühle ich mich heute doch ganz anders. Kurz gesagt: Ich fühle mich alt.

Der Tag begann mit einem nervenaufreibenden Kampf zwischen meinem Wecker und mir. Was soll ich sagen: Ich hab leider verloren. Fern jeder Motivation und Begeisterung startete ich also ins Büro und bekam meinen ersten Schock als sich die Kaffeemaschine, Ihres guten Rufes der Zuverlässigkeit, entledigte. Nach Sekunden des Unterdrückens eines verschlafenen Panikgefühls und der Abwägung von Alternativen, beruhigte ich mich mit dem Wissen das es noch andere Kaffeemaschinen in unserem Hause gibt. Zwar würde dieser nicht so gut schmecken aber das war jetzt egal. Ich brauchte Kaffee und die normalen Adrenalinstöße, welche meinen Körper normalerweise auf dem Weg zur Arbeit, aufgrund schwerer Inkompetenz Kölner Verkehrsteilnehmer, durchfluten, fehlten an diesem Morgen auch.

Ein komischer Morgen. Aber nichts was ein Kaffee und ein guter Joghurt zum Frühstück nicht wett machen könnte. Aber so sollte es nicht kommen. Mit anflügen von leichter Vorfreude begab ich mich zu dem Kühlregal des nahen Supermarktes um mir den favorisierten Joghurt meiner Wahl zu schnappen und.... Er war ausverkauft. Mein Joghurt war nicht da. Ein große Leere erfüllte mich. Ich bin mir nicht ganz sicher ob es an dem leeren Regal lag oder meinem Magen aber ich fühlte mich schlecht. Der Tag war gelinde gesagt im Ar**h und das schon um 9Uhr morgens.

Alles was jetzt noch kam konnte nichts mehr ändern. Der einzige Hoffnungsschimmer den ich noch hatte war das abendlich Sportprogramm, welches doch ein gewisses Maß an Glückshormonen im Körper frei setzen sollte. Also schleppte ich mich zur örtlichen Fitnesshalle und stellte mich aufs Laufband. Schon nach den ersten Minuten stellte ich fest das mein Kniegelenk quietschte. Ja, es quietschte!!! Ich fand das gar nicht lustig dennoch setzte ich mein Training pflichtbewusst fort. Doch das eigentlich erschreckende war die Meldung oder besser gesagt das Symbol, welches auf einmal auf dem Display des Laufbandes erschien (siehe Bild).

(zum vergrößern anklicken)

Es reicht !!! Ich muss mir nicht noch von einem Laufband sagen lassen das meine Gelenke Öl brauchen !!!

- Trainingsprogramm abgebrochen -

Freitag, 28. März 2008

Frühjahrsputz

Es ist Frühling... Zugegeben, es ist noch etwas kalt und es regnet und schneit alle Nase lang. Und so richtig blühen will auch noch nix. Dennoch, es ist Frühling. Zumindest wurde er ausgerufen. So lese ich das der Meteorologische- wie auch Astronomische Frühlingsanfang schon begonnen hat. Nur will sich scheinbar die Natur nicht so richtig an unseren Zeitplan halten. Aber das soll auch nicht das Thema sein !! Wie immer im Frühling steht der alljährlich, lang ersehnte und anscheinend nicht vermeidbare Frühjahrsputz an. Wahrscheinlich genetisch bedingt verwandelt sich die noch so unordentlichste Frau in einen wahren Putzteufel und fängt an den Bau zu säubern. Wie das genau aussieht brauche ich wohl hier nicht zu beschreiben. Ein jeder hat dies schon von früher Jugend an beobachten können und jedes Kind weiß das, wenn es nicht unbedingt in das Visier des Frühjahrsputzers geraten möchte, sich schnellst möglich aus dessen Reichweite begeben sollte.

Auch unter Männern soll dieses Wahnhafte Putzverhalten schon beobachtet worden sein. Meiner Meinung nach stellt dieses atypische Verhalten allerdings ehr eine "Nachahmung" dar, welches durch unsere noch rudimentär erhaltenen Grundinstinkte ausgelost wird.

Wie auch immer. Obwohl ich mich selbst naturgemäß nicht zu den Frühjahrsputzern zähle, so möchte ich trotzdem in Ihrem Sinne diesen Blog etwas "ausputzen" und den Frühling(möge er endlich kommen) willkommen heißen. Daher habe ich, wie man unschwer erkennen kann, einen neuen Look für diesen Blog ausgewählt. Ich hoffe er findet Zustimmung und wird, durch hinterlassen vieler Kommentare zu den nächsten Themen, ausreichend gewürdigt.

In diesem Sinne...


Dienstag, 25. März 2008

Neues von der Löffelfront...

Unbestätigten Meldungen zufolge sind mehrere Löffelsichtungen gemeldet worden. Nach Angaben unzuverlässiger Kreise, wurden mehrere Löffel bei konspirativen Treffen in unbekannter Gruppenstärke beobachtet. Wo und wann diese Ansammlungen beobachtet wurden steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest.

Der Löffelnotstand beschäftigt nun seit einiger Zeit Mitarbeiter der ABC GmbH(Name durch die Redaktion geändert). Während das mittlere Management sich vor kurzem noch nicht dazu äußern wollte, scheint sich hier ein Wandel abzuzeichnen. Wie bis jetzt durchgesickert ist, stößt der Mangel an qualifizierten Löffeln auch in der Führungsebene auf immer mehr Unmut. Derzeit werden weitreichende Lösungsansätze scharf diskutiert. Auch hier ließ man sich bei den verantwortlichen Stellen jedoch derzeit nicht zu einem Kommentar Bewegen.

Wie es weiter geht in dieser Krise erfahren Sie wie immer hier auf: Chaser's Ride

- Chaser's Ride .. Sachlich recherchiert und härter als die Wahrheit -

Donnerstag, 20. März 2008

Eier, Eier, Eier...

Ostern steht vor der Tür. Und obwohl ich mich nicht zu den Leuten zähle die eine große spirituelle Ader Ihr Eigen nennen, so freue ich mich natürlich trotzdem über die zusätzlichen freien Tage. Die Anhänger der Buchreligionen feiern die Auferstehung Ihres "Erlösers", Anhänger oder "Fans" von Naturreligionen ergötzen sich an Ihren Frühlingsfeiern und dem alljährlichen Osterfeuer und dem Rest ist es kurz gesagt egal, freuen sich aber sicherlich auch über die freien Tage. So haben also die meisten Pläne was Sie die nächsten 4 Tage machen werden, genau wie ich auch.

Nur leider bringt genau das auch seine Probleme mit sich. Worauf ich mich jetzt schon freue, wird der Osterliche Verkehrsterror sein. Quasi ein kompletter Stillstand auf den Straßen Deutschlands, wo doch jeder aber irgendwo hin will. Ein Land legt sich selbst lahm. Wir brauchen keine Bahn- und ÖPNV Streik oder gar schlimmeres. Nein, wir brauchen nur ein paar Feiertage. Ein tolles Phänomen. Aber wie auch immer. Ich kann daran nichts ändern. Ich bin sogar selbst ein Teil des Problems. Aber das ist nicht schlimm.

Was mir viel mehr zu schaffen macht sind diese Ostereier !!! Ich rede von diesen kleinen Schokoeiern die überall herum liegen. Und ständig kommt jemand und ermuntert zum fleißigen Naschen. Zu doof wenn man seit kurzem diesen kleinen leckerein Abstinenz geschworen hat. Ich gebe zu die Verlockung ist groß, doch noch kämpfe ich.

Ostern ein Fest der Freude und des Miteinanders... Welch Ironie !!

Mittwoch, 5. März 2008

Die Löffel Problematik..

Obwohl unser Bürogebäude nicht unbedingt zu den Größten zählt, so bietet es trotzdem Platz für mehrere "kleinere" Großraumbüros, verteilt über mehrere Etagen sowie 2 Küchen. Baubedingt befinden sich diese im Erdgeschoss und im obersten Stockwerk des Gebäudes. Um die Frage vorweg zu nehmen: ich sitze genau dazwischen. Nun hat es sich etabliert das ich morgens, nachdem ich im Büro angekommen und meinen Arbeitsplatz bezogen habe, erstmal den weg (10m) zum nächst gelegenen Supermarkt beschreite und mir dort meinen morgendlichen Joghurt und vielleicht noch einen Banane dazu, kaufe. Nachdem dies geschafft ist, führt mich der weg nun in eine der besagten Küchen um mich mit dem Tagesequipment wie Tassen und Löffel zu versorgen um dann einen angenehmen Start in den Tag zu zelebrieren.

Und hier liegt auch schon der Hund begraben. Es gibt keine Löffel !! Jedenfalls meistens nicht. Nicht das die Firma notorisch unterversorgt wäre oder die Kollegen den Vorrat an Löffeln schon am frühen Morgen plündern würden. Nein, sie sind einfach weg. Nur wo sind Sie hin?

Ich bin der Sache nachgegangen und hab auch mehrere Beobachtungen mit wissenschaftlicher Präzision durchführen können. Als erstes führte mich der Weg in unsere zweite Küche im obersten Geschoss. Für einen Löffel sicherlich eine weite Strecke, aber die Neugier trieb mich an. Und schließlich musste ich ja meinen Joghurt irgendwie verzehren ohne dabei wie ein 2 jähriger auszusehen. Was ich jedoch feststellte war sehr ernüchternd. Auch hier gab es keine Löffel. Doch wo waren sie alle hin? Eine Frage die immernoch ungeklärt ist. Was ich jedoch feststellte ist, dass die Tassen, welche in gleicher Zahl vorhanden sind, von der unteren Küche zyklisch nach oben wandern. Und nachdem sie gebraucht sind, durch das Reinigungspersonal wieder gleichmäßig auf die 2 Küchen verteilt werden. Das komische ist jedoch das die Mitarbeiteranzahl auf allen Etagen nahezu gleich sind. Wieso also wandern die Tassen von unten nach oben und wo sind die Löffel hin?

Nun habe ich die Untersuchung seit mehreren Wochen durchgeführt und komme zu folgenden Zwischenergebnissen: In der Ausgangsituation befinden sich gleich viele Löffel auf beide Küchen verteilt. Im Laufe der Zeit findet eine vertikale Löffelwanderung statt welche der Tassenwanderung zuvorkommt. Und obwohl gebrauchtes Geschirr täglich gereinigt wird, so verschwinden dennoch alle Löffel unabhängig von den Tassen, welche immer zu finden sind. Und ab einem gewissen Zeitpunkt befinden sich wieder alle Löffel gleichmäßig verteilt, in beiden Küchen, wieder.

Obwohl dieses Phänomen durchaus faszinierend ist, so ist es doch auch sehr ermüdend. Vielleicht liegt es auch an der ständigen Suche nach den Löffeln. Ich fühle mich jedenfalls wie ein Elefant der jahreszeitlich bedingt hunderte von Kilometern durch die Savanne laufen muss, um das nächste Wasserloch ...äh Löffel.. zu finden. Doch ich gebe nicht auf. Ich werde sie finden... Überall !!!

Dienstag, 26. Februar 2008

Fahrer gesucht

Kann irgend jemand diesen Fahrer identifizieren??

Ich kann es jedenfalls nicht. Nein, dieses Bild ist nicht durch den Scanvorgang so schlecht geworden. Auf dem amtlichen Brief, auf dem dieses Foto abgedruckt wurde, ist es genauso unscharf.

Zum Schutz vor eventuellen fehlerhaften Beschuldigungen gegenüber Dritte, bitte ich um keine Mutmaßungen im Kommentarfeld !!!

Montag, 25. Februar 2008

Dick Cheney erklärt den dritten Weltkrieg

Ja, es ist wieder soweit. Ich bin mal wieder in der Republik unterwegs. Und diesmal hat es mich nach Mainz verschlagen. Ich würde ja gern behaupten ich hätte mir die lokalen Sehenswürdigkeiten angeschaut und mich mit den Menschen unterhalten, doch leider ist dem nicht so. Ich sitze mal wieder bei einem großen blauen Prokapitalistischen Konzern mit 3 Buchstaben im Logo, dessen Perfekt trainierte Angestellte mich mit Marketinganglizismen berieseln das es nur so kracht. Zur Auflockerung macht ab und an einer der Referenten einen Witz der selbst mit größter Mühe, nicht als dieser zu erkennen ist. Da stellt sich für mich natürlich die Frage ob nur ich diese Beiträge zur allgemeinen Belustigung nicht verstehe oder ob es noch anderen so geht. Ich erwische mich dabei, wie ich mich mit Fragen quäle wie zum Beispiel: ob es sich dabei vielleicht um Konzerninterne Codes handelt die ein externer Mitarbeiter einfach nicht verstehen kann, auch wenn er sich noch so bemüht. Nachdem ich mich vergewissere das mein Sitznachbar auch ein interner Mitarbeiter des besagten Unternehmens ist, beschließe ich ihn zu fragen warum er denn gelacht hätte. Die Antwort bringt mich zum erstaunen. Er antwortet mir in einer fast schon zum Gruseln, ehrlichen Art und Weise: er hätte nur so gelacht. Die anderen täten dies ja auch und es wäre wohl ein lustiger Anlass gewesen. Ich bin sprachlos... Nicht das ich irgendwas zu erzählen hätte. Ich bin ja schließlich zum zuhören da. Dennoch, das ganze gibt mir doch sehr zu denken !!!

Währenddessen wechselt der Referent. Vorne steht nun ein Amerikaner. Jemand aus Colorado falls diese Information wichtig ist. Er spricht schnell, undeutlich und ohne Pause. Es ist nicht so das man ihn nicht verstehen könnte, schließlich ist das Vokabular bekannt. Nach Dutzenden solcher Veranstaltungen stellt man leicht Fest das auch im Fremdsprachigen Vorträgen doch immer wieder das gleiche.... nennen wir es: "Marketing Bla Bla" gesprochen wird. Aber trotzdem fällt es mir nach und nach schwer ihm zu folgen. Ich merke wie ich müde werde. Es muss an der Luft in diesem Raum liegen. Es ist immer die schlechte Luft bei solchen Veranstaltungen!!! Jeder weiß es und trotzdem tut niemand was dagegen. Meine Blicke und Gedanken schweifen durch den Raum und plötzlich wird mir schlagartig bewusst, dass niemand mehr ihm wirklich zuhört. Unser Dick Cheney Double könnte den dritten Weltkrieg proklamieren und niemand bekäme es mit. Er hört auf zu sprechen und alle Wachen schlagartig auf und Applaudieren. Eine gruselige Szene...