Donnerstag, 20. März 2008

Eier, Eier, Eier...

Ostern steht vor der Tür. Und obwohl ich mich nicht zu den Leuten zähle die eine große spirituelle Ader Ihr Eigen nennen, so freue ich mich natürlich trotzdem über die zusätzlichen freien Tage. Die Anhänger der Buchreligionen feiern die Auferstehung Ihres "Erlösers", Anhänger oder "Fans" von Naturreligionen ergötzen sich an Ihren Frühlingsfeiern und dem alljährlichen Osterfeuer und dem Rest ist es kurz gesagt egal, freuen sich aber sicherlich auch über die freien Tage. So haben also die meisten Pläne was Sie die nächsten 4 Tage machen werden, genau wie ich auch.

Nur leider bringt genau das auch seine Probleme mit sich. Worauf ich mich jetzt schon freue, wird der Osterliche Verkehrsterror sein. Quasi ein kompletter Stillstand auf den Straßen Deutschlands, wo doch jeder aber irgendwo hin will. Ein Land legt sich selbst lahm. Wir brauchen keine Bahn- und ÖPNV Streik oder gar schlimmeres. Nein, wir brauchen nur ein paar Feiertage. Ein tolles Phänomen. Aber wie auch immer. Ich kann daran nichts ändern. Ich bin sogar selbst ein Teil des Problems. Aber das ist nicht schlimm.

Was mir viel mehr zu schaffen macht sind diese Ostereier !!! Ich rede von diesen kleinen Schokoeiern die überall herum liegen. Und ständig kommt jemand und ermuntert zum fleißigen Naschen. Zu doof wenn man seit kurzem diesen kleinen leckerein Abstinenz geschworen hat. Ich gebe zu die Verlockung ist groß, doch noch kämpfe ich.

Ostern ein Fest der Freude und des Miteinanders... Welch Ironie !!

Mittwoch, 5. März 2008

Die Löffel Problematik..

Obwohl unser Bürogebäude nicht unbedingt zu den Größten zählt, so bietet es trotzdem Platz für mehrere "kleinere" Großraumbüros, verteilt über mehrere Etagen sowie 2 Küchen. Baubedingt befinden sich diese im Erdgeschoss und im obersten Stockwerk des Gebäudes. Um die Frage vorweg zu nehmen: ich sitze genau dazwischen. Nun hat es sich etabliert das ich morgens, nachdem ich im Büro angekommen und meinen Arbeitsplatz bezogen habe, erstmal den weg (10m) zum nächst gelegenen Supermarkt beschreite und mir dort meinen morgendlichen Joghurt und vielleicht noch einen Banane dazu, kaufe. Nachdem dies geschafft ist, führt mich der weg nun in eine der besagten Küchen um mich mit dem Tagesequipment wie Tassen und Löffel zu versorgen um dann einen angenehmen Start in den Tag zu zelebrieren.

Und hier liegt auch schon der Hund begraben. Es gibt keine Löffel !! Jedenfalls meistens nicht. Nicht das die Firma notorisch unterversorgt wäre oder die Kollegen den Vorrat an Löffeln schon am frühen Morgen plündern würden. Nein, sie sind einfach weg. Nur wo sind Sie hin?

Ich bin der Sache nachgegangen und hab auch mehrere Beobachtungen mit wissenschaftlicher Präzision durchführen können. Als erstes führte mich der Weg in unsere zweite Küche im obersten Geschoss. Für einen Löffel sicherlich eine weite Strecke, aber die Neugier trieb mich an. Und schließlich musste ich ja meinen Joghurt irgendwie verzehren ohne dabei wie ein 2 jähriger auszusehen. Was ich jedoch feststellte war sehr ernüchternd. Auch hier gab es keine Löffel. Doch wo waren sie alle hin? Eine Frage die immernoch ungeklärt ist. Was ich jedoch feststellte ist, dass die Tassen, welche in gleicher Zahl vorhanden sind, von der unteren Küche zyklisch nach oben wandern. Und nachdem sie gebraucht sind, durch das Reinigungspersonal wieder gleichmäßig auf die 2 Küchen verteilt werden. Das komische ist jedoch das die Mitarbeiteranzahl auf allen Etagen nahezu gleich sind. Wieso also wandern die Tassen von unten nach oben und wo sind die Löffel hin?

Nun habe ich die Untersuchung seit mehreren Wochen durchgeführt und komme zu folgenden Zwischenergebnissen: In der Ausgangsituation befinden sich gleich viele Löffel auf beide Küchen verteilt. Im Laufe der Zeit findet eine vertikale Löffelwanderung statt welche der Tassenwanderung zuvorkommt. Und obwohl gebrauchtes Geschirr täglich gereinigt wird, so verschwinden dennoch alle Löffel unabhängig von den Tassen, welche immer zu finden sind. Und ab einem gewissen Zeitpunkt befinden sich wieder alle Löffel gleichmäßig verteilt, in beiden Küchen, wieder.

Obwohl dieses Phänomen durchaus faszinierend ist, so ist es doch auch sehr ermüdend. Vielleicht liegt es auch an der ständigen Suche nach den Löffeln. Ich fühle mich jedenfalls wie ein Elefant der jahreszeitlich bedingt hunderte von Kilometern durch die Savanne laufen muss, um das nächste Wasserloch ...äh Löffel.. zu finden. Doch ich gebe nicht auf. Ich werde sie finden... Überall !!!

Dienstag, 26. Februar 2008

Fahrer gesucht

Kann irgend jemand diesen Fahrer identifizieren??

Ich kann es jedenfalls nicht. Nein, dieses Bild ist nicht durch den Scanvorgang so schlecht geworden. Auf dem amtlichen Brief, auf dem dieses Foto abgedruckt wurde, ist es genauso unscharf.

Zum Schutz vor eventuellen fehlerhaften Beschuldigungen gegenüber Dritte, bitte ich um keine Mutmaßungen im Kommentarfeld !!!

Montag, 25. Februar 2008

Dick Cheney erklärt den dritten Weltkrieg

Ja, es ist wieder soweit. Ich bin mal wieder in der Republik unterwegs. Und diesmal hat es mich nach Mainz verschlagen. Ich würde ja gern behaupten ich hätte mir die lokalen Sehenswürdigkeiten angeschaut und mich mit den Menschen unterhalten, doch leider ist dem nicht so. Ich sitze mal wieder bei einem großen blauen Prokapitalistischen Konzern mit 3 Buchstaben im Logo, dessen Perfekt trainierte Angestellte mich mit Marketinganglizismen berieseln das es nur so kracht. Zur Auflockerung macht ab und an einer der Referenten einen Witz der selbst mit größter Mühe, nicht als dieser zu erkennen ist. Da stellt sich für mich natürlich die Frage ob nur ich diese Beiträge zur allgemeinen Belustigung nicht verstehe oder ob es noch anderen so geht. Ich erwische mich dabei, wie ich mich mit Fragen quäle wie zum Beispiel: ob es sich dabei vielleicht um Konzerninterne Codes handelt die ein externer Mitarbeiter einfach nicht verstehen kann, auch wenn er sich noch so bemüht. Nachdem ich mich vergewissere das mein Sitznachbar auch ein interner Mitarbeiter des besagten Unternehmens ist, beschließe ich ihn zu fragen warum er denn gelacht hätte. Die Antwort bringt mich zum erstaunen. Er antwortet mir in einer fast schon zum Gruseln, ehrlichen Art und Weise: er hätte nur so gelacht. Die anderen täten dies ja auch und es wäre wohl ein lustiger Anlass gewesen. Ich bin sprachlos... Nicht das ich irgendwas zu erzählen hätte. Ich bin ja schließlich zum zuhören da. Dennoch, das ganze gibt mir doch sehr zu denken !!!

Währenddessen wechselt der Referent. Vorne steht nun ein Amerikaner. Jemand aus Colorado falls diese Information wichtig ist. Er spricht schnell, undeutlich und ohne Pause. Es ist nicht so das man ihn nicht verstehen könnte, schließlich ist das Vokabular bekannt. Nach Dutzenden solcher Veranstaltungen stellt man leicht Fest das auch im Fremdsprachigen Vorträgen doch immer wieder das gleiche.... nennen wir es: "Marketing Bla Bla" gesprochen wird. Aber trotzdem fällt es mir nach und nach schwer ihm zu folgen. Ich merke wie ich müde werde. Es muss an der Luft in diesem Raum liegen. Es ist immer die schlechte Luft bei solchen Veranstaltungen!!! Jeder weiß es und trotzdem tut niemand was dagegen. Meine Blicke und Gedanken schweifen durch den Raum und plötzlich wird mir schlagartig bewusst, dass niemand mehr ihm wirklich zuhört. Unser Dick Cheney Double könnte den dritten Weltkrieg proklamieren und niemand bekäme es mit. Er hört auf zu sprechen und alle Wachen schlagartig auf und Applaudieren. Eine gruselige Szene...

Montag, 18. Februar 2008

Der Diätenwahn

Nein, alle politisch interessierten Leser muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen. Ich werde mich nicht über den Lohn unserer Obrigkeit auslassen, welcher sicherlich nicht nur in jeder Eckkneipe zu hitzigen Diskussionen führen kann. Mir geht es heute in der Tat um die Welt der progressiven Gewichtsreduktion. Stets müde belächelt gab es kaum ein Thema welches mehr an mir vorbei gegangen ist, wie dieser, anscheinend jede Gesellschaftsschicht durchdringende, Schlankheitswahn. Ich möchte natürlich klar stellen das ich schon ein wenig darauf geachtet habe wie mein äußerliches Erscheinungsbild aussieht aber ich bin nie exzessiv irgendwelchen Schönheitsidealen hinterher geeifert und daran wird sich auch nichts ändern.

Trotzdem muss ich mir eingestehen das sehr viel Arbeit, ungesunde Ernährung und ein wenig Freizeitfaulheit mich dazu verleitet haben mein "normales" wöchentliches Sportprogramm etwas schleifen zu lassen. Und so kam es wie es kommen musste und das persönliche Zielgewicht konnte nicht gehalten werden. Für viele Personen ein Grund in tiefe Depressionen zu fallen, für mich der Zeitpunkt etwas zu ändern. Und so beglücke ich das hiesige Fitness Haus nun fast täglich.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Diätenwahn !! Neben den bereits erwähnten sportlichen Aktivitäten erklärten mir die Fitness Gurus das auch eine gewisse Ernährung unabdingbar für ein schnellen und optimalen Erfolg sei. Ein Umstand der mir durchaus bewusst war und ist. Doch wie macht man es richtig?? Muss ich mich jetzt wirklich mit dem leidigen Thema Ernährung ernsthaft beschäftigen?? Muss ich mich auf das Niveau eines "Bunte" Lesers begeben und mir die Vorzüge von Blitz und Null Diäten zu gemühte führen?

Ich denke nicht!! Das muss auch anders gehen. Und so beschäftige ich mich nun seit Tagen mit Ernährungspyramiden, -abstimmungstabellen, Gewohnheitsanalysen und Nahrungsinhalten. Es ist unglaublich!!! Und so langsam wird mir auch klar wieso meine Lieblingsmitbewohnerin welche bekennende Dauerdiäteren(gibt’s das Wort?) ist auch immer 5h vor einem Kühlregal im hiesigen Supermarkt verbringen kann.

Der Diätenwahn…. Und ich bin mitten drin. Ja, so sind sie die höheren Ziele. Es geht scheinbar nicht ohne Opfer. „Doch ich bleib Tapfer“, sprach er und biss in sein Salatblatt.

Donnerstag, 31. Januar 2008

Montag, 21. Januar 2008

Der Mülltonnen - Blues

Es ist Montag. Nicht nur das dieser Tag den Beginn einer neuen Woche einläutet, so ist es auch der Tag vor Dienstag. Dem einen gleich, dem anderen ein weiterer Tag den er freudig Arbeiten gehen darf. Aber für mich ist es der Tag oder besser gesagt der Morgen an dem meine "Freude" über die Lakaien der Stadt Köln nahezu ins Unermessliche wächst.

Es ist der Tag des Mülltonnen Blues.

Jeden Dienstag um 7.10Uhr sind 5 Eiserne Jungs der Stadt Köln bzw. im Auftrag derer unterwegs und kümmern sich um die Entsorgung des gemeinen Hausmülls. Und jeden Dienstag um 7.10Uhr klingelt es an meiner Tür. Ich betone an meiner !!! Und ja, ich habe alles probiert um dieser Folter zu entgehen. Ich hab es ignoriert(es klingelte weiter), ich hab freundlich mit den Herren gesprochen, meinen Respekt für Ihre Arbeit zum Ausdruck gebracht und Sie gebeten das sie doch jemand anderen im Haus wach machen sollen, ich war sogar mal unfreundlich. Nichts hat geholfen. Sie klingeln immer bei mir !!! Und für alle die sich jetzt fragen wann ich denn so im allgemeinen aufzustehen pflege: Um 7.35Uhr.

Gut, der ein oder andere sagt sich vielleicht das diese 25 Minuten nicht unbedingt schlimm wären und wenn es sich um einen Termin im laufe des Tages handeln würde, so würde ich dem mit Sicherheit zustimmen. Aber hier ist es schlimm!! Es geht hier ums Prinzip. Es geht um meine 25 Minuten. Meine 25 Minuten Schlaf die mir jeden Dienstag geraubt werden. Wenn ich das mal hochrechne sind das bei 52 Wochen im Jahr ziemlich genau 1300 Minuten. 1300 Minuten der schönsten Träume die mir verloren gehen. Und wer sich mal eine Wissenschaftliche Sendung zum Thema Schlaf angeschaut hat weiß, dass man immer in den letzten Minuten einer Nacht richtig Träumt und das in wenigen Minuten Schlaf sich dutzende Träume abspielen können. 1300 Minuten pro Jahr die mir die Stadt Köln schamlos raubt. 1300 Minuten seelischer Grausamkeit.

Und morgen ist es wieder soweit. Punkt 7.10 Uhr und diese Pünktlichkeit ist fast schon bewundernswert, wird es an meiner Tür klingeln. Und wie jedesmal, wenn sich der Orange gekleidete Mann im Auftrag der Stadt Zugang zum Haus verschafft hat, wird ein rhytmischer Laut durch das hellhörige Treppenhaus hallen mit den anmutigen Worten:

"Dankeeeee, binnnnnnnnn drinnnnnnnnnnnnnn"

Der Mülltonnen Blues

Montag, 14. Januar 2008

Immer wieder Sonntag

Es ist Sonntag. Und nachdem ich am gestrigen Tag schon freiwillig um 7.30Uhr aufgestanden bin um dem Snowboard fahren in einer künstlich erschaffenen Winterlandschaft zu frönen, habe ich mir die Freiheit genommen und heute bis 14 Uhr geschlafen. Ein tolles Gefühl, was nur noch mit einem noch so tolleren Frühstück abgerundet werden kann. Alles was dazu fehlt sind ein paar Brötchen.

Es ist Sonntag. Ich pack mich warm ein und gehe los. Das Wetter ist toll. Wolkenfreier Himmel und schön Kalt. Wie es eben sein muss im Winter. Schnee fehlt noch. Aber man soll ja nicht zu viel verlangen.

Es ist Sonntag. 14 Uhr und der Bäcker hat keine Brötchen mehr. Ich bin enttäuscht !!

Donnerstag, 10. Januar 2008

Ein Tag dieser Tage...

Dienstag 8.01.08:
Gestern war es wieder soweit... Es war wieder einer dieser Tage. Jeder kennt Sie, jeder verdrängt die Erinnerung an Sie und doch kommen Sie immer wieder.... Ja, DIESE TAGE
Eigentlich verlief der größte Teil des Tages recht ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.
Frustrations Level: 0
Mal davon abgesehen das mir 2 mal der Kaffee umgekippt ist und ich auf dem Weg zum Mittagstisch völlig unvorbereitet in eine Pfütze getreten bin, welche eine komplette Flutung meines Schuhs zur folge hatte.
Frustrations Level: 1
Aber es waren genau diese Anzeichen, die ich wohl hätte ernst nehmen müssen. Es wäre wohl sicherer gewesen sofort alles stehen und liegen zu lassen und ohne Umwege nach hause zu fahren. Aber nein, so ein Mensch bin ich nicht. Soooo leicht gebe ich nicht auf.. Verdammt!!

Aber weiter zur Geschichte: Nach getanem Arbeitswerk bewegte ich mich zur Post um dort ein Päckchen abzuholen, welches dort wohl schon länger als 7 Werktage auf mich dahin vegetierte. Die Chance war nicht sehr groß das es noch auf mich wartete. Es war mehr so das man davon ausgehen konnte das ein übereifriger und pflichtbewusster Postangestellter sofort nach 7 Tagen das Päckchen ordnungsgemäß zurückgeschickt hat, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Angekommen begann die Suche nach einem Parkplatz welcher sich eindeutig nicht zu Zeigen wagte. Kurz entschlossen stellte ich mich also aufs Eck ins Halteverbot. Rein in die Post und Zielgerichtet auf den nächsten Postbeamten... So war der Plan. Was ich Vorfand war ein Schlange von 20 Mann.
Frustrations Level: 2
Nagut, "nicht die Nerven verlieren" hieß das Motto.

Nachdem ich nun 15 Minuten wartete kam die Stunde der Wahrheit. Und wer hätte es gedacht: Das Päckchen war weg. Na toll.. Was soll's. Ich wusste ja nicht einmal von wem das Päckchen überhaupt war. Also ab nach Hause und vorher noch Einkaufen. Am Auto angekommen, stellte ich fest das ich ein Knölchen bekommen hatte. "Warum auch nicht !! In jedem Fall berechtigt!!!" versuch ich mir einzureden. Und ich stelle mir ungewollt die Frage wofür ich nochmal da war ?! Ich finde leider keine sinnvolle Antwort. Es kreisen Gedanken durch mein Kopf, ob ich vielleicht vors Rathaus fahren sollte, laut Hupen und 15 Euro aus dem Geldbeutel nehmen und sie öffentlich verbrenne.
Frustrations Level: 4

"Gott Sprach: Lächle, sei froh, es könnte Schlimmer kommen !!!"

"Ich lächelte, ich war froh und es kam Schlimmer"

Zu hause angekommen, packte ich die Einkaufskisten zusammen und lud meine Mitbewohnerin ins Auto um dann schnell Einkaufen zu fahren. Wir betraten das Land der unbegrenzten Einkaufsmöglichkeiten und schwups war meine Mitbewohnerin verschollen.
Frustrations Level: 5
Nach etwa 20 Minuten war ich für meinen Teil fertig und begab mich nun auf die Suche nach meiner Begleitung. Und man sollte es nicht glauben, aber nach weiteren geschätzten 20 Minuten konnte ich Sie finden. Nun stand noch der letzte Teil auf dem Plan: Einkauf für den WG - Haushalt. Waschmittel, Taschentücher, Duschbad und andere Dinge standen auf dem Programm. Und es ging wieder los: Ich suchte mir ein Duschbad aus, packte es in den Korb. Danach ging's zum Waschmittel rüber und ich bekam zwei 5 Liter Packungen Flüssigwaschmittel, welche zur Auswahl standen, in die Hände gedrückt. Während meine Mitbewohnerin sich freudig darüber aussprach wie schön das Rosa des Waschmittels doch wäre, wurden mir die Arme schwer und aus der Not fing ich an die beiden Packungen an meinem Gürtel ab zu stützen. Nach getroffener Auswahl, stellte ich gewählte Packung in den Wagen und sah die Katastrophe. Ein großer ROSA Streifen von Flüssigwaschmittel zierte meinen schwarzen Pullover....

AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH
Frustrations Level: 7
"Tief durchatmen". "Und verdammt, warum ROSA"."Atmen!!!"."Zur Kasse und dann RAUS aus diesem SCH.... Laden. Hier Kauf ich Nieeeeeeeeee wieder !!!!" Ab jetzt folgten die Ereignisse Schlag auf Schlag. - 20 Minuten an der Kasse stehen.
Frustrations Level: 7,5
Der Marktanbieter stellt für eine Stunde Kostenfrei Parkplätze zur Verfügung. Ich entwertete also brav mein Ticket an der Kasse und wir begaben uns zum Lift in die Tiefgarage. Während der Fahrt sehe ich ein Schild auf dem Steht:"Vor Abfahrt Parkticket entwerten". Ich Belächle es leicht in dem Glauben das die gute Frau an der Kasse das ja schon gemacht hat. Doch Trotzdem trieb mich etwas zu einem der vielen Automaten. Ich steckte die Karte in den Protzig wirkenden Automaten und erwartete freudig die Ausschrift: "Parkkarte entwertet. Gute Fahrt". Doch was ich zusehen bekam war nur ein: "Parkzeit 1h 6 Minuten - 1.30€"
Frustrations Level: 8
Ich wollte schnell Einkaufen !!! SCHNELL !!!! Und nicht noch Parkgebühren zahlen !!!
Frustrations Level: 9
Am Auto angekommen begann ich das gekaufte fachmännisch in den Einkaufskorb zu packen und stellte nach der Hälfte fest, dass das eben gekaufte und wohlriechende Duschbad einen defekten Verschluss hatte. Tomaten aller DUSCHDAS
Frustrations Level: 10
Nachdem ich ziemlich Gefühllos den Kofferraum beladen hatte brachte ich den Wagen weg, stieg in das Auto und fuhr zu Ausfahrt. Dort angekommen übergab ich die Parkkarte dem gierig ausschauenden Schrankenautomat welcher mir ziemlich emotionslos die Worte: "Parkkarte unbekannt" entgegen brüllte.
Frustrations Level: --
(nicht messbar)
Ich bin mir nicht mehr ganz so sicher ob ich zu diesem Zeitpunkt noch kochte vor Wut oder in eine ehr letargische Stille verfiel..

Wir schreiben den 08. Januar des Jahres 2008 und ich habe meinen SCH....... Tag hinter mir. Gott sei Dank !!! Jetzt kann der Rest des Jahres kommen...

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Ä länd… föar föar äwäeij…

Ja, liebe Leser ich bin mal wieder auf Dienstreise. Eine Fortbildung zum Wohle der Firma wie man mir sagte. Und in diesem Sinne habe ich mich aufgemacht um die wenigen Gelehrten der Republik ausfindig zu machen und sie um eine Unterweisung in Ihren scheinbar so seltenen Künsten zu bitten. So machte ich mich am Montag Morgen, es war der 17.Tag des Monats Dezember, auf den Weg und nach langer und beschwerlicher Reise erreichte ich mein Ziel….

Die Destination in der mich nun also aufhalte lässt sich am besten wie folgt beschreiben:
Es ist ein weit, weit entferntes Land welches auf den ersten Blicken mit schönen Landschaften, historischen Städten und freundlichen Menschen aufwarten kann. Ein Land das nur wenige Menschen zu kennen scheinen aber dessen Name ein jedem ein Begriff ist. Ein Land dessen Menschen, behaftet von Vorurteilen Fremder und getrieben von großem Entdeckergeist, überall auf diesem Wunderschönen Planeten zu finden sind. Menschen welche mindestens genauso Intensiv wahr genommen werden wie unsere Japanischen Gäste mit ihren niemals still stehenden Lichtbild Apparaten.

Es ist eben ein Land: Far Far Away….

Und so wundert es auch nicht, dass in diesem Land alles etwas anders ist. Und vor allen Dingen ist es die Sprache welche, sehr schnell gesprochen, bei mir zu kleineren Verständnisproblemen und leichten Gesichtsentgleisungen führt. Lasst mich hierfür ein Beispiel aufführen:

Es ist Winter und man betritt die Ehrfurcht gebietenden Hallen des Wissens. Bekleidet, mit dicken Mantel, Schal und Handschuhen, stellt man sich gemäß den Regeln des höflichen Umganges den zukünftigen Mentoren vor. Der Aufwartung entsprechend erhalte ich ein wohlwollendes Nicken und obwohl sicher nicht üblich, ein festen Händedruck des Großmeisters persönlich. Womit ich jedoch nicht Rechnete war die Antwort die ich erhalten sollte:

Nü schejn dass se daa sind. Hängen se doch ärst’n mal de Färdedeggge uffn Knöbb. Da an de Düür.

JAAA… Genau, in etwa so hab ich auch geschaut... Und nachdem ich das gehörte nun mehrfach in meinem Kopf vor und zurück Spulte, mit der Gestik und Mimik des Dozenten verglich und ich mir in Gedanken meiner selbst versicherte das der nun folgende Kurs nicht in Finnisch oder einer anderen mir fremden Sprachen abgehalten wird, bildete sich in mir in etwa eine Vorstellung von dem was der Gute Mensch denn wohl meinte. Hätte man in diesem Moment ein Foto von mir gemacht, hätte man mich Sicherheit ein „Bitten Warten“ Schild auf meiner Stirn Grell Blinkend entdecken können.
Also halten wir fest: Ein Mantel ist eine Pferdedecke (oder auch: Färdedeggge), ein Kleiderhacken ist ein „Knöbb“ und eine Tür ist eine „Düür“.

Ja, Dinge die man Wissen muss !! Schließlich ist man zu Gast in diesen Landen und so langsam wird mir auch klar wozu die überdeutliche Beschilderungen an den Autobahnen und Ortseinfahrten dienen, welche mit den englischen Worten: „Tourist Information“ prahlen.

Zuvor müde belächelt und jetzt mit entsprechendem Respekt wahrgenommen, hilft mir diese Erkenntnis nun jedoch wenig. Ich bin da, in einem weit entfernten Land namens: Thüringen. Um präziser zu werden in der wunderschönen Stadt Erfurt. Und trotz offensichtlicher Sprachunterschiede versuche ich den Weisen Worten der Gelehrten angestrengt zu folgen.Jedoch wünsche ich mir Zeitweise wirklich einen kleinen Sprachführer...


Dienstag, 27. November 2007

English for insider <- > Englisch für rein gefallene...

Neulich auf einer Schulung:

Es ist 11Uhr. Inzwischen glaube ich das die Wirkung des ersten Kaffees nachlässt oder der Sauerstoffgehalt in diesem Raum drastisch sinkt. Um nicht zu sagen, er erreicht die kritische Grenze des "noch aushaltbaren". Der Körper reagiert. Er gähnt... lang und mehrfach. Es ist mir natürlich unangenehm und ich schaue mich um ob es jemand gemerkt hat. Doch was ich sehe finde ich sehr interessant. Ich schaue in die Schlünder einer Meute von Löwen. Sie Gähnen wirklich alle und zwar ohne Unterbrechung. Es hat fast etwas von einem Dominoeffekt. Ich finde es beruhigend das nicht nur mein Körper mit der geringen Sauerstoffversorgung Probleme hat. Entweder das, oder der Vortrag ist derartig langweilig das man sich ihn hätte schenken können. Aber was rede ich da: Meine Firma hat sehr viel Geld für diese Veranstaltung bezahlt und mich auserkoren an dieser erlesenen Runde teilzunehmen. Der Vortrag muss gut sein !!! Jawohl !!

Wie auch immer, zurück zum gemeinschaftlichen Kieferdehnen. Noch vor einer Stunde, als ich mich das letzte mal umsah saßen alle da und die Gruppe war, wie auf jeder Veranstaltung unterteilbar in die üblichen Kategorien:

Gruppe 1: - die verstehenden
Gruppe 2: - die nicht verstehenden

Für den aufmerksamen Beobachter sind unter diesen beiden, die Teilnehmer in folgende Subkategorien aufzuschlüsseln:

a) die Nicker...
Sie sind entweder super interessiert oder wollen ihren Mangel an Interesse oder Wissen durch fleißige Kopfbewegungen ausgleichen. Ich frage mich natürlich jedesmal ob das nicht furchtbar ermüdend ist, jedoch scheint dies durch eine übermäßig trainierte Nackenmuskulatur kein Problem darzustellen
b) die Angestrengten...
Sicherlich die angenehmsten Teilnehmer einer solchen Veranstaltung. Sie versuchen dem geschehen entweder zu folgen oder versuchen ihren Mangel an Wissen durch entsprechendes Zuhören und Nachfragen auszugleichen. Der gemeine Angestrengte ist meist an seinen verkrampften Augen zu erkennen.
c) die Schläfer...
Entweder ist ihnen das Thema zu hoch, es langweilt sie oder es interessiert sie schlicht und einfach nicht. Prägnant zu erkennen sind sie an einem ehr konsequenten Gähnen. Diese Kieferübungen gehen dabei soweit das eine Teilnahme an entsprechenden Wettbewerben nicht auszuschließen ist.
d) die Klugscheißer...
Sie sind die schlimmsten auf einer solchen Veranstaltung und das Grauen eines jeden Redekünstlers. Sie schauen gelangweilt, geben ihrem Umfeld deutlich zu verstehen das sie ja viel mehr Ahnung haben als der Rest und sowieso als der Referent. Und dann unterbrechen sie in unmöglichen Zeitabständen mit furchtbar überflüssigen Fragen und machen damit jeden flüssigen Vortrag zu einer Pressekonferenz wie vom Präsidenten der Vereinigten Schwachköpfe. Der Witz ist das der Referent ab einem gewissen Zeitpunkt die entsprechenden Herren schon mit dem Vornamen ansprechen kann und dies auch tut bevor dieser in der Lage ist seine Frage überhaupt zu stellen. Der wirkliche Knaller an der Sache ist das diese Klugscheißer zu gleichen Teilen unter den Wissenden als auch Unwissenden Teilnehmern zu finden sind. Sehr unterhaltsam und genauso Nervig dieses Schauspiel.

Anyway (wie der Englisch sprechende Redner doch so oft zu sagen pflegt), auch dieses Schauspiel legt sich nun langsam. Und selbst der Angestrengte Zuhörer hat nun Probleme dem ganzen zu folgen. Das Komplette Plenum versackt in eine lethargische Stille und sofern niemand an der Sauerstoffversorgung dieses geschlossenen Raumes etwas ändert wird dieser Zustand wohl nicht besser. Hätte man die durchschnittliche Kopfhöhe der Teilnehmer zu Beginn des Vortrages und jetzt gemessen, so hätte man bestimmt einen Rückgang um bis zu 20cm festgestellt. Der einst so unbequeme Stuhl wird nun mehr und mehr zu einer Liege.

Dem einzigen den all das völlig unberührt lässt ist Andy. Andy... ein fast schwarz gebrannter Amerikaner der mich und den Rest meiner Mitstreiter in einem völlig vernuscheltem Englisch anbrüllt und das in einem Tempo wie ein Fretchen auf Koks. Jaa, er brüllt!! Nicht das es notwendig wäre weil der Raum zu groß sei oder um die Leute Wach zu halten. Nein, er steht gerade mal 5 Meter von mir entfernt und hält diese Lautstärke seit Anfang des Tages und doch brüllt er immer noch wie ein Zuschauer beim Super Bowl. Der einzige Grund warum ich ihm überhaupt noch versuche zu folgen ist, weil er ziemlich Kompetent zu sein scheint. Ein Mensch der weiß wovon er redet. Toll...

Nur meine Konzentration !!! Obwohl ich das meiste was er sagt durchaus verstehe so liegt dies größtenteils nur daran das ich krampfhaft versuche ihm in seinem Redefluss zu folgen. Ein sehr ermüdender Vorgang. Doch so langsam fangen meine Gedanken an ab zu schweifen. Mein Blick wandert durch den Raum zum Fenster. Ich beobachte den Himmel. Ich befinde mich an einem völlig anderem Ort. Ein Weihnachtsbaum... Geschenke... Die Familie... Harmonie... Es Schneit... Ich fühle mich wohl... meine Augen fallen zu...

KNACK.. Ich schrecke auf und zucke dabei zugleich zusammen, als mein Stift zu Boden fällt.
Verdammt !! Ich bin eingeschlafen. Zum Glück hält mich der Adrenalinschub die nächsten Minuten wach. Ich schaue auf meine Uhr: noch eine 3/4 h... zum Glück!! Ich frage mich wie ich den Nachmittag überleben soll..

Dienstag, 20. November 2007

Mein Baby...

.. verdammt Schnell, verdammt Groß und stellt wohl jeden SUV in den Schatten !!!


Ausstattung:
Ledersitze, Vollklimatisiert, Auslieferung als 4 Türer, Navi on Board, MiniBar, WC, Carbon Bremsen, und und und...

Und für die Leute die es unbedingt mit ihrem SUV vergleichen wollen:
Geschwindigkeit: 852 Km/h max. 911 Km/h
PS: ca. 83600 (für 2 Triebwerke)
Beschleunigung von 0 auf 300 in: 18,6 sek

.. und der Kleine hat mich eben gerad sicher nach Hause gebracht !!

Donnerstag, 8. November 2007

Das verhalten geschlechtsreifer Großstätter bei Rudelbildung vor einer Wasserstelle:

written by CBS
Wie es nunmal in der Natur üblich ist bewegt sich der Mensch gerne in Rudeln. Trotz höherer Gehirnfunktionen ist dies scheinbar ein Verhalten welches nicht nur bei Gorillas oder anderen Affenarten zu beobachten ist, sondern noch immer ein fester bestandteil der Menschlichen Psyche. So verwundert es einen auch nicht das beim Umsteigen an einer Haltestelle ein Teil des Rudels welches sich zur nächsten Bahnhaltestelle bewegt, löst und fest ihrem zwang nach Kaffee folgt und die Futter- & Wasserstelle ihres Vertrauens aufsucht. Diese "sub" Rudel unterliegt der selben Gruppendynamik wie das Hauptrudel oder einem Schwarm Fische. Stur und mit schnellem Schritt bewegt sich die Gruppe vorwärts und verscheucht mit ihrer "großen Präsenz" alles was sich vor Ihnen in den Weg stellt. Taucht ein unüberwindbares Hinderniss auf, beginnt die Front der Gruppe auszuweichen und der Rest folgt, fast so als würden Sie die führenden Tiere.. äh Menschen genaustens kennen. Sobald dies geschehen, schwenkt die Gruppe automatisch auf ihren alten Kurs ein und setzt diesen bis zur Futterstelle fort. Nichts scheint diesen Vorgang aufhalten zu können.

Doch bei erreichen des Ziels geschieht etwas merkwürdiges. Die Gruppendynamik ist auf einmal gestört. Bei betreten des Geschäftes reduziert sich die Geschwindigkeit drastisch. Die Leute bleiben Stehen, laufen wieder los und bleiben wieder stehen. Die Position der Gruppe ändert sich ständig.. Aber Warum ?? Nicht wegen irgendwelcher Hindernisse oder der Unentschlossenheit welche Produkte nun gekauft werden soll. Nein !! Sie wollen alle nur Kaffee. Kaffee von diesem einen Automaten...

Das Schauspiel beginnt. Instinkt vs. höherer Gehirnfunktionen. Kaffee ist nicht Lebenswichtig aber unabdingbar für einen richtigen Start in den Tag. Eine bereits auserkorene Hackordnung gibt es nicht. Kein Alphamännchen da. Alles schaut sich gegenseitig an. Wer wird der erst sein. In den Augen der Männer ist klar, der stärkere geht als erster. Doch sie sind auch Menschen und fragen sich: was ist mit den Frauen?? Ladys First?? Die jedoch stehen da und überlegen scheinbar krampfhaft welche Kaffee Variation sie heute nehmen werden. Komplette Verwirrung ist in den Gesichtern zu erkennen. Dann das Klingeln einer vorbei fahrenden Bahn. Es wird ernst: Jeder wird sich bewusst das sie Zeitdruck haben um nicht die Bahn zu verpassen. Die Augen schlagen schnell hin und her. Würden die Backmaschinen nicht so laut sein, würde man eine absolute Stille wahrnehmen. Der Gang beschleunigt sich wieder und wird zu gleich wieder langsamer bei der Erkenntnis das es allen so geht. Man kann es ihnen regelrecht im Gesicht ablesen... Es ist ehr ein vorwärts treiben.. Der Kaffeeautomat ist inzwischen ganz nahe, doch niemand ist Entscheidungfähig. Dann passiert etwas interessantes: Es gibt keinen Kampf, kein Gedränge, keine Diskussion, kein "vorlassen" weil man nett ist, nichts... Der Zufall entscheidet. Wer der Kaffee Maschine zufällig am nächsten steht ist der Erste. Und eine reihe bildet sich. Kein stöhnen; nichts dergleichen; Ein jeder akzeptiert es. Und nach und nach wird jedem bewusst das die letzten unter ihnen die Bahn niemals pünktlich erreichen werden. Und in den Gesichtern der letzten schreibt sich diese Erkenntnis deutlich nieder...

Ja so ist Sie.. die Natur.. Hart und Ungerecht. Was ich wirklich interessant finde ist die Tatsache das sich dieses Spiel täglich wiederholt. Man sollte doch meinen der Mensch lernt aus seinen Taten.. doch von Optimierung keine Spur. Ich bin gespannt. Morgen geht das Spiel von vorne Los. Ich freue mich schon !!

Das Schwarze Gold

Wie ihr unschwer erkennen könnt, bin ich zurück aus dem Urlaub. Obwohl jedoch ereignisreich, möchte ich an dieser Stelle nicht über Urlaubserlebnisse berichten. Vielmehr um ein ehr alltägliches Schauspiel welches mir seit neustem zu teil wird. Durch eine Schicksalshafte Wendung bin ich seit neuestem Fußgänger. . Nein, ich hab keine Zwangspause erhalten, welche sich begründen könnte in einem Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung und durch unsere Exekutive verhängt, sondern mein Auto hatte in meiner Abwesenheit einen ehr unschönen Verkehrsunfall. Wie auch immer, ich bin nun Nutznießer des öffentlichen Personennahverkehrs. Und als dieser muss ich auf dem Weg zur Arbeit auch umsteigen. Als ich diesen Weg nun zum ersten mal Abfuhr, entdeckte ich an dem erwähnten Umsteigepunkt ein Shop der Kette Backwerk in dem ein sehr reges treiben herrschte. Von der Neugier gepackt betrat ich den Laden und hielt kurz inne um mir dieses Schauspiel anzuschauen.

Brote, Brötchen, belegte Leckerein... kurz gesagt: lauter zart duftende Teigköstlichkeiten welche hektisch von den Leute aus Ihren Frischhalte-Boxen entnommen und rasch an der Kasse bezahlt wurden. Und EINEN Kaffeeautomaten... Einen Kaffeeautomaten!!! Kaffee!!
Das Schwarze Gold .. sprudelt hier munter aus einem Automaten welcher sich scheinbar spezialisiert hat auf Deutsch-Italienische Kaffeevariationen und davor ein reges treiben.
In mir kam das Gefühl hoch das diese "Bahnnummer" vielleicht doch gar nicht so übel wird. Man wird zu seinem Arbeitsplatz chauffiert und es gibt Kaffee :)

Nun ja, das ganze ist nun ein paar Tage her. Meine Hochstimmung hat sich gelegt aber der Kaffee schmeckt immer noch und inzwischen habe ich ein interessantes Phänomen beim Kauf dieses so edlen Getränks beobachtet. Aber dazu im nächsten Post !!

Samstag, 27. Oktober 2007

Urlaub

Ich verabschiede mich für eine Woche in den Urlaub... Aber vielleicht gibt es ja Momente der langeweile in denen ich das bedürfniss habe wieder etwas zu schreiben. Bis demnächst !!!